Sakulowskis neuer Krimi
Spannung mit der "Gloriosa-Verschwörung"

Den Thüringer Rolf Sakulowski zieht es ­regelmäßig in die ­Heimat zurück. Das im Emons-Verlag erschienene Buch „Die Gloriosa-Verschwörung“ ist nach „Das Feengrottengeheimnis“ sein zweiter Kriminal­roman.
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  • Den Thüringer Rolf Sakulowski zieht es ­regelmäßig in die ­Heimat zurück. Das im Emons-Verlag erschienene Buch „Die Gloriosa-Verschwörung“ ist nach „Das Feengrottengeheimnis“ sein zweiter Kriminal­roman.
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Der neue Kriminalroman des Thüringers Rolf Sakulowski erzählt von einem grausamen Geheimnis. Was hat es mit der "Gloriosa-Verschwörung" wohl auf sich?

Bei Bauarbeiten unter dem Erfurter Dom wird eine verborgene Grotte entdeckt – mit zwölf Mumien. Sie tragen jahrhundertealte Roben und ein mysteriöses Zeichen. Eine der Leichen scheint jüngeren Datums zu sein. Zeit für das Landes­kriminalamt, Historiker Jonas Wiesenburg zu Rate zu ziehen. Der kommt bald schon einem gefährlichen Geheimnis um die berühmte Glocke Glorisosa und einem perfiden Racheplan auf die Spur.

Dass Rolf Sakulowskis zweiter Kriminalroman wie schon sein erster in Thüringen spielt, ist für den aus Weida stammenden und seit langem in Potsdam lebenden Regisseur und Autor selbstverständlich. So setzt er seiner Heimat ein spannungsgeladenes Denkmal. Und auch die Gloriosa musste eine Rolle spielen. 30 Jahre ist es her, dass sich der angehende Regisseur für einen Film mit einer Handkamera unter die läutende Glocke legen ­musste. Das wirkt bis heute nach: „Ein intensives, fast sinnliches Erlebnis. Der Klang und der Schalldruck ließen meinen ganzen Körper beben“, erinnert er sich, als sei es gestern gewesen. Glocken seien überhaupt sehr faszinierend, selbst wenn sie schweigen. Die Gloriosa sowieso.

„Die Eindrücke von damals fand ich bei der Recherche vor Ort für mein Buch sofort bestätigt“, sagt Sakulowski, der als Regisseur und Drehbuchautor gut zu tun hat und mit seinem „Feengrottengeheimnis“ vor vier Jahren auch das Krimischreiben für sich entdeckte. Erfolgreich, sein Erstlingswerk ist inzwischen in der fünften Auflage erschienen. In der ­„Gloriosa-Verschwörung“ verknüpft der Autor zwei Handlungsstränge miteinander, vom 17. Jahrhundert bis heute. Dabei spielen neben Erfurt auch die Stadt Apolda und Gangloffsömmern eine wichtige Rolle.
Um alles schreiben zu können, hat er sich schon zuvor Zeit genommen. Dazu gehörten auch nächtliche Spaziergänge. „Um die Atmosphäre zu spüren, das ist mir wichtig.“ Nach wie vor liebt es Rolf Sakulowski, in der Heimat zu sein. Nicht nur, weil seine Familie und die seiner Frau hier leben. „Thüringen lässt sich immer wieder neu entdecken“, schwärmt er. Und verspricht: Auch sein dritter Krimi wird hier spielen.

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