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Unser Schutzpatron schier überall gegenwärtig

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Jeder Ort wird mindestens ein Symbol haben, mit dem er wirbt, dass in der Stadtgeschichte erscheint und lebendig gehalten wird.
Für Gotha ist dies „Gothardus“, dem man wahrlich auf Schritt und Tritt begegnen kann.
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Der Schutzpatron Gothas ist freilich im Stadtwappen. Aber er ist ebenfalls auf all den Kanaldeckeln mit „Residenzstadt Gotha“, schaut vom Rathaus herunter, ist eingelassen in das Pflaster des oberen Hauptmarktes - zu Fuß des Rathausturmes wie auch des Gothardusbrunnens, auf dem er klein aber fein steht.
Wer das Rathaus betritt, wird, nachdem er die wenigen Stufen zur unteren Etage erklommen hat, auf dem Weg zum Standesamt das Stadtwappen und somit ebenfalls unseren Gothardus im Fußboden eingelegt finden.

Bücher und zahlreiche Webeflächen ziert Gothardus ebenso, wie er im rechten Torturm des alten Schlachthofes im dahinein gemauerten Stadtwappen herunter schaut.

Allerdings ist es nicht allein eine historische Figur Gothaer Geschichte sondern eine quicklebendige Figur, wenn zum Gothardusfest in einem „Streitgespräch des Gothardus mit Landgrafen Balthasar“ eine Art politischer Abrechnung des Landgrafen mit den Stadtpolitikern als Höhepunkt nach dem Festumzug stattfindet.
Danach gießt Gothardus Wasser von Brunnen aus allen vier Himmelsrichtungen Gothas in die Wasserspiele des Leinakanals zwischen Markt und Schloss mit den begleitenden Worten „Walle, walle manche Strecke, dass zum Zwecke Wasser fließe …“ (aus Goethes „Zauberlehrling“). So ist der Start gegeben für das Sprudeln der Wasserspiele.

Sonst vom Freitag bis Sonntag des ersten Wochenendes im Mai wird es dieses Jahr einen Gothardustag am 07.05.2011 geben. Das ist damit erklärlich, weil dieses Fest eingebettet werden wird in den 13. Thüringentag (08.-10.07.2011) in Gotha.

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