Anzeige

Wie klingt der Norden? Mobiles Radio findet es heraus

Noch bis Ende März sendet das mobile Radio Beiträge aus dem Erfurter Norden. Dasr Foto zeigt Roman Pastuschka im Gespräch mit Denzil P., Herrn Haase und Max Kosta, die in der "Stube" in der Magdeburger Allee in einer Ausstellung  ihre Werke präsentieren.
Noch bis Ende März sendet das mobile Radio Beiträge aus dem Erfurter Norden. Dasr Foto zeigt Roman Pastuschka im Gespräch mit Denzil P., Herrn Haase und Max Kosta, die in der "Stube" in der Magdeburger Allee in einer Ausstellung ihre Werke präsentieren.
Anzeige

Für Plaudertaschen ist er gut. Auch für ­Neugierige, Junge, Alte, Bewohner sowieso, Skeptische, Gelangweilte, Spinner, Träumer, Interessierte, Kritiker, Rastlose, Geheimniskrämer und alle anderen ist der Radiocontainer ein idealer Treffpunkt.

Das mobile Radiostudio von Radio F.R.E.I. ist in einem umgebauten Schiffs­container untergebracht und zieht bis 2014 durch fünf Erfurter Stadtteile. In jedem bleibt es ein paar Monate und lädt ein, sich mit seinem Stadtteil einmal ganz intensiv zu befassen. Welche sind die interessanten Orte in der Umgebung, welche meidet man eher? Was fehlt in dieser Gegend, was ist toll an ihr? Worüber reden die Menschen? Diese und viele andere Fragen sollen beantwortet werden.

Das Projekt heißt „Stadtfinden“ und bietet jedem, der mitmachen möchte, Möglichkeiten zur Erkundung und spielerischen Aneignung des eigenen Stadtgebietes. In Workshops, mit Experimenten und Radioprojekten kommen die Stadtfinder ihrer Umgebung immer näher. Die gesammelten Klänge, Meinungen und Geschichten sind dann immer sonntags ab 15 Uhr in einer Radiosendung zu hören, auf der Ukw-­Frequenz 96.2. „Bei uns ist jeder willkommen, unsere Zielgruppe steht absolut im Mittelpunkt“, beteuert ­Roman Pastuschka.

Besonders haben die Radiomacher auch jene im Visier, die sich sonst nicht so recht trauen, die benachteiligt sind oder diskriminiert werden. Alle gemeinsam können sie etwas erreichen „Vielleicht sogar die Stadtentwicklung anschieben“, wünscht sich Roman Pastuschka. Dieses Projekt ist eine große Chance für die Bewohner und für die Stadtteile. Es ist außerdem Teil des Projekts „Erfurt – Im Verbund für ein besseres Verständnis und Mitein­ander“ und wurde von Radio F.R.E.I. gemeinsam mit dem Bildungsträger Arbeit und Leben Thüringen entwickelt. Damit sollen interkulturelle Bildungsarbeit und kreative Medien- und Beteiligungs­arbeit am Lernort Stadt verbunden werden.

Bevor der Radiocontainer im Frühling nach Stotternheim zieht, befindet er sich im Winterschlaf. Doch nicht sein Inhalt: Das Stadtfinden-Projekt genießt bis Ende März die Gastfreundschaft der „Stube“ in der Magdeburger Allee und arbeitet und erkundet das Stadtgebiet Johannesvorstadt und Johannesplatz. Infos:
www.stadtfinden-erfurt.de.

Kontakt:
Das Radioteam freut sich dienstags 13 bis 17 Uhr, mittwochs 11 bis 14 Uhr und donnerstags 16 bis 20 Uhr in der Magde­burger Allee 137 auf Gäste.

Noch bis Ende März sendet das mobile Radio Beiträge aus dem Erfurter Norden. Dasr Foto zeigt Roman Pastuschka im Gespräch mit Denzil P., Herrn Haase und Max Kosta, die in der "Stube" in der Magdeburger Allee in einer Ausstellung  ihre Werke präsentieren.
Roman Pastuschka (rechts) von Radio F.R.E.I. im Gespräch. Noch bis Ende März kommen Radiosendungen aus der "Stube" in der Magdeburger Allee, danach ist der Container wieder unterwegs.
Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige