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Worte zum Sonntag: Wenigstens alle Fragen werden erhört

Fragen über Fragen.
Fragen über Fragen. (Foto: ediathome / www.pixelio.de)
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Fragen über Fragen: Warum? Warum ich? Warum überhaupt? Und meist wird gefragt: Wo ist Gott? Schwere Unfälle, verheerende Naturereignisse und Terroranschläge lassen diese Fragen wach werden. Es geht um den Sinn des Lebens, um Schicksale und um Gott. Wir suchen Antworten, Trost und Hilfe. Ein Psalmbeter klagt: „Mein Gott, mein Gott, warum hast du mich verlassen? Ich schreie, aber meine Hilfe ist ferne. Mein Gott, des Tages rufe ich, doch antwortest du nicht, und des Nachts, doch finde ich keine Ruhe.“ (Psalm 22,2-3).

Auch im Glauben sind nicht die glatten Antworten zu finden. Doch da gibt es einen, der hört: Gott. Das wird von Unfallhelfern und Notfall-Seelsorgern erwartet, dass sie zuhören. Es hilft, wenn jemand meine Fragen hört, die Hand hält, mich umarmt. Oderflut und Elbehochwasser, Brandkatas­trophen und Sturmschäden öffneten Türen zum Nachbarn und zum Herzen von Mitmenschen.

Wie gut, wenn jemand Brote bringt, mit der Schaufel kommt oder einfach nur die richtigen Worte findet. Doch nicht nur in Notzeiten hilft solche Zuwendung. Nicht nur nach den Katastrophen sind Gottesdienste gute Orte für Begegnungen. Wir dürfen einander annehmen wie Christus uns annimmt. Jesus Christus wird uns nicht alle Fragen beantworten, aber er will uns im Klagen trösten und tragen. Er hat am Kreuz nicht nur Schmerzen ertragen, sondern auch die Fragen nach dem Warum.

Gesegnete Zeit.

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