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Ansichtssache: Böller statt Brot

Wir lassen uns das Knallen nicht verbieten.
Wir lassen uns das Knallen nicht verbieten. (Foto: Pixelio/Paul-Georg Meister)
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Ich mag Silvester. Ich mag die gefühlte 1000. Wiederholung von "Dinner For One", das "3, 2, 1, frohes neues Jahr", das rührselige Auld-Lang-Syne- Singen, die sentimentale Rückbesinnung und den hoffnungsvollen Ausblick. Einfach alles.
Und vor allem mag ich das Feuerwerk.

Zu jedem Jahreswechsel versuchen aber unverbesserliche Gutmenschen, mir mit ihrer "Brot statt Böller"- Attitüde ein schlechtes Gewissen zu bereiten. Dabei geht es keinem Menschen schlechter, wenn ich Raketen steigen lassen möchte.

Es ist völlig konstruiert, einen Zusammenhang zwischen Silvesterknallern und dem Hunger auf der Welt herzustellen. Wer nie den farbenfrohen Himmel sehen will, hat doch keine Freude am Leben.

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