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Ansichtssache: Rote Rosen statt Rallye-Reifen - Lasst uns schöner fahren!

Blumen im Auto? Das wird eigentlich nur zu Hochzeiten geboten. Warum ist das so?
Blumen im Auto? Das wird eigentlich nur zu Hochzeiten geboten. Warum ist das so? (Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)
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Tipps und Trends für den Mini-Balkon, den Kamin, Duschvorhang oder die Wohnzimmercouch. Dies sind die Themen der Zeitschriften, die uns schöner wohnen lassen. Wenn ich allerdings mein Auto und nicht meine Bleibe tune, geht es nicht um Leben im Landhausstil, sondern um mehr PS unter der Motorhaube. Warum ist das so?

Ich habe mal nachgegoogelt: Zwischen zweieinhalb und drei Jahren unseres Lebens verbringen wir je nach Statistik im Wagen. In dieser Zeit geben die Deutschen weit über 300.000 Euro für das Auto aus - Sprit, Wartung & Co. eingerechnet. Das ist ungefähr meine jetzige Miete für die kommenden 47 Jahre. Da könnte man meinen: Wer so viel Zeit und Geld in sein Fahrzeug investiert, möchte es hier doch heimelig haben.

Lasst uns die Verhältnisse mal wieder geraderücken!

Aber weit gefehlt. Während die Osterdeko unsere Bleibe ziert, meine Frau die Wohnung mit Tulpen verschönert und wir auf Kunsthandwerkermärkten kaum an einer getöpferten Tasse vorbeigehen können, reicht unser Wagen nicht mal zur Studentenbude. Altglas im Kofferraum statt Kissen auf der Rückbank. Vogelkot auf dem Dach statt Kerzenschein auf der Konsole. Vielleicht sollten wir die Verhältnisse mal geraderücken. Zum Start schlüpft ab jetzt jeder Besucher vor dem Betreten erst mal in ein paar Pantoffel.

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