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Worte zum Sonntag
Antworten gibt es erst im nächsten Jahr

(Foto: Dieter Schütz / pixelio.de )
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Wieder ist ein Kalender dünn geworden. Der Jahreswechsel ist in Sicht. Im Rückblick werden manche die vergangene Zeit ordnen: Was war gut? Was hätte anders laufen müssen? Dann geht der Blick nach vorn mit anderen Fragen: Was wird kommen?

Wie werden sich die persönlichen Verhältnisse entwickeln? Wohin bewegt sich die Welt­politik? Gültige Antworten wird es erst beim nächsten Jahreswechsel geben. Die Zukunft ist offen.

Ein Psalmdichter will uns dennoch auf eine verlässliche Grundlage hinweisen. Er spricht von Gott: „Der Herr ist König und herrlich geschmückt; der Herr ist geschmückt und umgürtet mit Kraft. Er hat den Erdkreis gegründet, dass er nicht wankt. Von Anbeginn steht dein Thron fest; du bist ewig. Herr, die Wasserströme erheben sich, sie erheben ihr Brausen, heben empor die Wellen; die Wasser­wogen im Meer sind groß und brausen mächtig; der Herr aber ist noch größer in der Höhe.“ (Psalm 93,1-4).

Das Völkermeer braust, politische Wogen schlagen hoch, wirtschaftliche ­Zusammenhänge erscheinen manchmal wie Abgründe des Meeres. Doch über allem steht es fest: Gott ist immer noch größer als unsere Probleme. Das ist gewiss und gilt unabhängig von der Nachrichtenlage. Im Gebet können wir alle Tage des kommenden Jahres in Gottes Hand geben. Ein leichtes Leben ist damit nicht garantiert, aber ein getrostes Jahr.

Gesegnete Zeit.

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