Worte zum Sonntag
Blickwechsel - von der Krippe zum Kreuz

  • Foto: Rolf Jürgens / pixelio.de
  • hochgeladen von Egmond Prill

Noch ist nicht Frühling, aber der Blick wendet sich von Weihnachten weg auf Ostern. Mit diesem Sonntag „Septuagesimae“ („Siebzigster“) geschieht der Blickwechsel von der Krippe zum Kreuz.

Im Kirchenkalender werden siebzig Tage bis zum Sonntag nach Ostern gezählt. Das Kirchenjahr, das mit Advent beginnt, zählt keine Kalenderjahre. Vielmehr gibt es alle Jahre wiederkehrend die christ­lichen Fest- und Fastentage. Zudem haben alle Sonntage besondere Namen und erinnern an die Inhalte des Glaubens an Jesus.

So wird Jahr für Jahr die biblische Botschaft lebendig. Traditionen und Bräuche weisen auf das Wirken Gottes hin. Das war wichtig in Zeiten, da nicht alle Menschen lesen konnten. Es ist wichtig in den Zeiten, da wir kurzatmig durch das Leben hasten. Advent und Weihnachten wurde das Kommen in die Welt gefeiert. Die Passions­wochen und Ostertage erinnern uns an die Leiden und die Auferstehung. Das Kind aus der Krippe ist der Mann am Kreuz. Er nimmt auf sich, was uns Menschen von Gott trennt und als Sünde am Leben hindert. Jesus lädt zum Leben im Glauben ein. Die gute Nachricht: Gottes Güte reicht für alle. „Gott sandte seinen Sohn nicht in die Welt, um sie zu verurteilen, sondern um sie durch seinen Sohn zu retten.“ (Johannes 3,17).

Und so können wir vom bekannten Weihnachtslied dies in die kommenden Wochen mitnehmen: „Christ der Retter ist da.“

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