Worte zum Sonntag
Brücken zu Mitmenschen bauen

Ein Aufschrei geht durch das Land: Viele Autobahnbrücken sind kaputt. Allerhand Eisenbahnbrücken sind marode. Landespolitiker und Experten schlagen Alarm.

Selten war der Begriff vom „Kaputtsparen“ so treffend gesetzt. Was ist los? Viele Brücken sind in die Jahre gekommen, das Verkehrsaufkommen ist gestiegen und Sanierungen wurden aufgeschoben.

In den Geschichten der Bibel gibt es keine Brücken. Das Wort taucht gar nicht auf. Und doch wurden in der Antike mächtige Brücken gebaut. Die Römer waren darin Meister. Und noch mehr: Der oberste Priester, oft zugleich der Kaiser, nannte sich „Pontifex Maximus“ – „Höchster Brückenbauer“. Ein Mensch sah sich als Brücke zum Göttlichen für den Rest der Welt. Er war die Brücke und Opfergaben ermöglichten den Menschen diesen Weg zu gehen.

Jesus sagt: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater denn durch mich.“ (Johannes 14,6). So haben Christen von Anfang an Jesus als den wirklichen Brückenbauer zum Himmel erkannt. Jesus ist der Weg zum Leben. Er baut die Brücke von Gott aus zu uns Menschen. Alle menschlichen Versuche ein Himmelreich zu bauen, endeten nur zu oft in Elend und Tod. Jesus hat sein Leben gegeben, sich geopfert und nicht gespart, um uns das Leben zu schenken. Ein Leben, das mitten in dieser Welt Brücken zum Mitmenschen bauen kann und im Horizont der Ewigkeit steht.

Gesegnete Zeit.

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