Worte zum Sonntag
Das Leben ist mit Gras vergleichbar

Grüne Wiesen, satte Weiden, frisches Gras. Das ist unsere Landschaft zwischen Rhein und Elbe, zwischen Küste und Alpen. Gras wächst immer und überall. Gras ist für manche ein Hobby. Für einen gepflegten Rasen wird viel getan – in präziser Länge oder Kürze. Spricht die Bibel vom Gras, dann verbinden sich damit andere Vorstellungen. Die Menschen im Orient haben Wüsten und Steppen vor Augen. Seltener und spärlicher Regen bringt dünnes Gras hervor, das rasch wächst, aufblüht und vertrocknet. Oft schon nach zwei oder drei Wochen brennt die Sonne alles braun. Das Gras verdorrt, das Leben vertrocknet.

„Ein Mensch ist in seinem Leben wie Gras, er blüht wie eine Blume auf dem Felde; wenn der Wind darüber geht, so ist sie nimmer da, und ihre Stätte kennet sie nicht mehr. Die Gnade aber des HERRN währt von Ewigkeit zu Ewigkeit über denen, die ihn fürchten.“ (Psalm 103,15-17).

Das schnell vergehende Gras ist ein Bild für unser rasch verlaufendes Leben. In jungen Jahren voller Saft und Kraft erscheint das Leben fast endlos. Im ­fortgeschrittenen Alter kommt zunehmend die Frage: War das alles? Trotz aller Vergänglichkeit will Gott unserem Leben Wert und Würde geben. Jeder Tag ist eine Gabe mit der Aufgabe, etwas Gutes aus der Zeit zu machen. Gläubige leben auch nicht länger, aber doch anders und in dem Vertrauen: Gottes Hand hält mich. Greifen Sie zu.

Gesegnete Zeit.

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