Worte zum Sonntag
Die Botschaft vom Kreuz

Am Horizont leuchtet uns Ostern entgegen. Es ist der höchste Feiertag im christlichen Festkalender. Das neue Leben wird begrüßt. Doch es geht nicht zuerst um frische Farben in der Natur. Gefeiert wird die Auferweckung des Herrn Jesus zu einem neuen Leben.

Doch die nächste Woche blickt auf Jesu Tod, im Mittelpunkt der Kar­woche steht das Kreuz. Und das Wort vom Kreuz passt so gar nicht in diese Welt.
„Mit der Botschaft vom Kreuz ist es nämlich so: In den Augen derer, die verloren gehen, ist sie etwas völlig Unsinniges; für uns aber, die wir gerettet werden, ist sie der Inbegriff von Gottes Kraft“.
(1. Korinther 1,18).

Das war zu biblischen Zeiten schwer zu begreifen. Und heute erst recht. Ist unser Leben nicht geprägt vom 7 / 24-Takt? Sieben Tage die Woche, 24 Stunden rund um die Uhr. Leben ohne Stillstand und ohne Stille. Doch die nächsten Tage wollen uns in die Stille führen und zum Kreuz.

Dort entscheiden sich Wohl und Wehe dieser Welt und unseres Lebens. Karfreitag ist der Tag, an dem Jesus stirbt. Er verblutet geschunden und zerschlagen am Kreuz. Alles ist aus. Das Licht der Hoffnung erlischt. Gott richtet die Welt. Doch die Strafe liegt allein auf Jesus, damit wir Frieden finden. Der Sohn Gottes trägt die Sünde der Welt. Und Gott will, dass alle Menschen sich darauf einlassen, Frieden finden und ein neues Leben gewinnen. Das feiern wir Ostern.

Gesegnete Zeit.

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