Worte zum Sonntag
Die letzte Viertelstunde

Wie wird das sein am letzten Tag des Lebens? „Mors certa, hora incerta“, so steht es an mancher Kirchturmuhr: Der Tod ist gewiss, die Stunde ist ungewiss. Sicher ist, dass vieles wertlos wird. Was zählen Sparkonten und Aktienfonds?

Was helfen Versicherungen und Zusatzrenten? Das letzte Hemd hat keine Taschen! Ich habe den Satz aufgeschnappt: „Wirklich wichtig ist im Leben nur das, was in der letzten Viertelstunde noch Gültigkeit besitzt.“

Der Gedanke will wachrütteln und unseren Blick weiten. In diesen letzten Augenblicken des Lebens wird mancher zurück­schauen. Einige vermuten, dass ein ganzer Lebensfilm ablaufen wird. Ein Rückblick. Und der Ausblick? Was wird kommen? Jesus klärt uns auf: „Wahrlich, wahrlich, ich sage euch: Es kommt die Stunde und ist schon jetzt, dass die Toten hören werden die Stimme des Sohnes Gottes, und die sie hören werden, die werden leben.“ (Johannes 5,25).

Beim Abschied aus diesem Leben stehen wir aus christlicher Sicht an einer Schwelle. Eine Tür wird sich schließen und eine neue Tür geht auf. Was dort ist, weiß keiner. Wer dort ist, steht fest, denn es steht in der Bibel: Unsere Zukunft ist Jesus Christus, der auf uns zukommt. Im Glauben an ihn können wir ihn in unserem Leben kennenlernen. Im Vertrauen auf sein Wort können wir gelassen dem letzten Tag entgegengehen. Jesus wird in der letzten Viertelstunde da sein.

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