Worte zum Sonntag
Diese Kreuzigung hat die Welt verändert

  • Foto: Dieter Schütz / pixelio.de
  • hochgeladen von Egmond Prill

Die Kreuzigung war im Römischen Reich weit verbreitet. Die Zahl der Gehenkten geht sicher in die Zehntausende. Nur von wenigen Opfern wissen wir heute Namen und Schicksal.

Jedoch ein Opfer dieser qualvollen Hinrichtung hat die Weltgeschichte für immer verändert: Jesus von Nazareth. Rings um den Erdball ist das Kruzifix ein Begriff für die christliche Lehre von Schuld und Sühne. Von Aschermittwoch bis Karfreitag wird an die Leiden erinnert, die Jesus freiwillig auf sich nahm. Dieser Sonntag trägt den Namen „Judika“. Im Mittelpunkt steht die Bitte: „Gott, schaffe mir Recht!“ Und die Erkenntnis, meine Schuld kann ich mir nicht selbst vergeben. Wir können uns im Vertrauen an Gott wenden und einen Neuanfang erbitten. Das ist die gute Nachricht jeden Morgen neu: Gott nagelt uns nicht auf unsere Sünde fest, er lässt sich selber festnageln. Er nimmt die Strafe weg. Was immer schiefgelaufen ist, er will es wieder gerade machen, es recht machen.

Im Glauben an Jesus Christus kann jeder Mensch diese göttliche Gnade als himmlisches Geschenk annehmen. Der schreckliche Tod am Kreuz zeigt den Ernst menschlicher Verlorenheit und die hingebungsvolle Liebe. Darum heißt der Bibelspruch für diesen Sonntag: „Der Menschensohn ist nicht gekommen, dass er sich dienen lasse, sondern dass er diene und gebe sein Leben zu einer Erlösung für viele.“ (Matthäus 20, 28)

Gesegnete Zeit.

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