Worte zum Sonntag
Einen guten Rutsch

Das Feuerwerk liegt bereit, die Sektflaschen stehen kühl, die Silvesterpartys warten auf fröhliche Leute. Viele wünschen: „Einen guten Rutsch!“ oder sagen am Telefon „Rutscht gut rein!“

Den Taxifahrern in der Silvesternacht wollen wir das nicht wünschen. Keiner soll rutschen an der Schwelle zum neuen Jahr. Der „gute Rutsch“ erinnert an das jüdische Neujahrsfest „Rosch Ha-Schana“. Es wird schon im Herbst gefeiert. „Rosch“ ist der „Kopf“, der „Anfang“. In vielen Familien wird gebetet: „Möge es dein Wille sein, dass wir zum Kopf und nicht zum Schwanz werden.“

Gläubige sprechen ein ­Gebet um Vergebung. Darauf­hin wird Gott die ­Sünden in die Tiefe des Meeres werfen und sie vergessen. Daher gehen viele ans Meer oder an fließendes Wasser und leeren ihre Taschen, um das Abwerfen der Sünden zu zeigen. „Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld denen, die übrig geblieben sind von seinem Erbteil; der an seinem Zorn nicht ewig festhält, denn er ist barmherzig. Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.“ (Micha 7)

Es ist gut, ohne Lasten und Schuld in ein neues Jahr zu gehen. Wo gibt es noch offene Rechnungen? Sprechen Sie mit den betroffenen Menschen und reden Sie mit Gott. Er kann Sünden versenken. Und dann: „Guten Rosch!“

Gesegnetes Jahr 2019!

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