Worte zum Sonntag
Einen guten Start ins neue Jahr

Ein neues Jahr ist da. Es beginnt heute Abend mit dem Sonnenuntergang. ­Danach schreibt der jüdische Kalender das Jahr 5779. Diese Zeitrechnung gilt in Israel und für die jüdischen Gemeinden weltweit. Nach diesem Kalender werden die biblischen und politischen Festtage berechnet.

Der jüdische Kalender bezieht sich auf die Erschaffung der Welt. Gerechnet wird nach dem Mondjahr mit 354 Tagen, wobei die fehlenden Tage zum Sonnenjahr mit 365 Tagen durch eine komplizierte Regel von Schaltmonaten immer wieder reguliert werden. Es ist ein „Solargebundener Mondkalender“. So bleiben die Frühlingsfeste wie Passa im Frühjahr und das Neujahrsfest im Herbst.

Unabhängig von unseren Kalendern gilt Gottes Zusage, dass er uns allezeit nahe ist. Noch mehr: Er ist der Herr der Geschichte: „Ich bin der Erste und ich bin der Letzte, und außer mir ist kein Gott. Und wer ist mir gleich? Er soll den Beweis antreten und mir alles der Reihe nach aufzählen, angefangen bei der Urzeit, als ich die Menschen schuf! Und was künftig geschehen wird, das soll er einmal vor allen hier erzählen!“ (Jesaja 44,6f).

Das jüdische Neujahr heißt „Rosch Haschana“ – „Kopf des Jahres“. Im Deutschen wurde aus dem guten „Rosch“ als Glückwunsch der gute „Rutsch“. Nun, rutschen soll niemand. Einen guten Start ins neue Jahr aber ist jedem Menschen zu wünschen, egal welcher Kalender gilt.

Gesegnete Zeit

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen