Frühjahrsputz im Winter

Fenster putzen, Lebensmittel aussortieren und Kleiderschrank ausmisten. Diese Prozedur kennen viele Menschen. Doch bei vielen Gegenständen hört sich der Spaß auf. Wegwerfen fällt vielen schwer. Dabei bringt es neue Energien in den Raum und Platz für Neuanschaffungen, die genauso viel Spaß macht. Wegwerfen kann so einfach sein. Vor allem im Winter, ist genug Zeit, um alles auf Vordermann zu bringen.

Ausmisten für Anfänger

Die Puppe von der Oma, der Rosenkranz von Tante Hilde. Es gibt Dinge, von denen sich niemand trennen möchte. Natürlich spricht nichts dagegen, einen Gegenstand pro Person zu behalten. Es macht jedoch wenig Sinn, den ganzen Hausrat von Verstorbenen zu horten. Erstens fällt das Loslassen schwerer und zweitens bringt es die Person leider auch nicht zurück. Die Zukunft steht an der Tagesordnung und die, möchte Luft zum Atmen. Dinge, von denen man sich nicht trennen kann, sollten verschenkt oder am Flohmarkt verkauft werden. Auch im Internet gibt es Tauschbörsen, Ebay und Co. Besonders gut lassen sich alte Bücher verkaufen, die nicht mehr benötigt werden. Wegwerfen muss auf keinen Fall sein. Wenn man darüber hinaus Student ist, dann sollte man sich das Wegwerfen zweimal überlegen, denn wie wir alle wissen, haben Studenten ein hartes Leben.

Schritt für Schritt von Dingen verabschieden

Messies beispielsweise können sich von Dingen nicht trennen, weil sie diese eventuell noch benötigen. So geht es auch vielen andere Menschen, die noch nicht einmal ein Messie Syndrom haben. Doch es lauert in vielen Personen, die horten, was nur geht. Wer das Gefühl hat, er benötigt noch bestimmte Gegenstände, gibt diese in eine extra Schachtel. Diese wandert in den Keller. Wird diese am Jahresende nicht berührt, ab damit auf den Flohmarkt oder direkt in den Müllcontainer. So kann man den einen oder anderen Euro für Weihnachtsgeschenke verdienen. Wenn es sich dabei um nichtverkäufliche Erinnerungen handelt kann man einen Partner oder Freund bitten, dass dieser die Kiste entsorgt. Der Schmerz ist geringer und im Endeffekt denkt keiner mehr daran. Viele tun sich leichter, Dinge zu verschenken. Spielsachen zum Exempel machen anderen Kindern Freude. Wer die Gegenstände direkt an Kinderheime spendet oder Bekannten schenkt, erhält als Gegenleistung jede Menge lachende Gesichter. So fällt einem das Verschenken viel leichter und zu Hause ist endlich wieder Platz zum Atmen.

Autor:

Peter Fink aus Erfurt

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