Worte zum Sonntag
Gott lässt sich finden

  • Foto: Bärbel Taubitz / pixelio.de
  • hochgeladen von Egmond Prill

Wenn etwas verloren ging, gibt es zwei Möglichkeiten. Keinen Stress: Was weg ist, ist weg! Oder: Suchen, suchen! Wichtig ist: Was ging verloren? Ist es eine Sonnenbrille oder der Autoschlüssel? Eine Creme oder der Ehering? Oder der Glaube an Gott?

Der Dichter Heinrich Heine hatte lebenslang Mühe mit seinem Glauben. Spät bekennt er: „Ich verdanke meine Erleuchtung ganz einfach der Lektüre eines Buches – und dieses Buch heißt kurzweg das Buch, die Bibel. Mit Fug und Recht nennt man diese auch die Heilige Schrift. Wer seinen Gott verloren hat, der kann ihn in diesem Buch wiederfinden, und wer ihn nie gekannt, dem weht hier entgegen der Odem des göttlichen Wortes.

Die Juden, welche sich auf Kostbarkeiten verstehen, wussten sehr gut, was sie taten, als sie beim Brande des zweiten Tempels die goldenen und silbernen Opfergeschirre, die Leuchter und Lampen, sogar den hohepriesterlichen Brustlatz mit den großen Edelsteinen im Stich ließen und nur die Bibel retteten.“ Und dieses Buch gibt uns den rettenden Hinweis: „Sucht mich, so werdet ihr leben.“ (Amos 5,4). In den nächsten Wochen haben wir noch lange Abendstunden, die sich zum Lesen eignen. Vorzeiten haben Menschen viel eingesetzt, um die Bibel lesen zu können. Wir haben es heute leicht: Gute Übersetzungen, moderne Internet-Portale oder die alte Familienbibel. ­Übrigens: Gott lässt sich gerne finden.

Gesegnete Zeit.

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