Günter Grossmann plaudert in vergnüglichen Kurzgeschichten aus dem Leben

In vergnüglichem Plauderton erzählt der Gothaer Günter Grossmann aus dem Nähkästchen. "Vorwiegend heiter" hat er sein Büchlein genannt.

Mit dem Schreiben kennt er sich aus. Es sind wohl an die 100 wissenschaftlichen Publikationen, die er im Laufe seines Berufslebens für naturwissenschaftliche und medizinische Fachzeitschriften verfasste. Mindestens. Doch das reicht ihm nicht. „Wenn man einmal angefangen hat zu schreiben, dann ist das wie eine Sucht“, verrät Dr. Günter Grossmann.

Viel Recherche

In seine ersten beiden Bücher, die in den vergangenen vier Jahren erschienen, investiert er viel Zeit. Schließlich ist eine Menge Material zusammenzutragen, um ein Buch zum Thema „Kriegsende und amerikanische Besatzung in Gotha“ und eines mit dem Titel „Auf den Spuren von US-General George S. Patton jr. III“ zu schreiben. „Dazu war wirklich sehr viel Recherche notwendig, ein bisschen war das alles wie eine zweite Doktorarbeit“, erinnert sich der 1929 Geborene an unzählige intensive Stunden am Schreibtisch.

Heiteres Gemüt

„Aber man muss ja etwas zu tun haben als Rentner!“ Günter Grossmann schmunzelt und sagt: „Auch in einem Wissenschaftler steckt ein heiteres Gemüt!“ Den Beweis tritt er jetzt mit seinem dritten Buch an. „Vorwiegend
heiter“ hat er es genannt. Und genau so klingen die kurzen Geschichten, in denen er und sein Co.-Autor, der Erfurter Bernd Schulze, aus dem Leben plaudern.

Allerlei Kurioses

Da geht es um mancherlei medizinische Kuriosität, den Schnapshandel mit der US-Army, libanesischen Wein, eine ganz besondere Pfanne oder einen fragwürdigen One-Night-Stand. Lange schon wollte Günter Grossmann diese Geschichten anderen erzählen. „Es ist nichts erfunden“, schwört er, noch immer lächelnd. Mit manchen seiner Kurzgeschichten konnte er sogar seine Frau überraschen. Sie wusste zuvor nicht alles, was hier Erwähnung findet.

Mit leichter Hand

Die Erinnerungen an diverse Begebenheiten fließen ihm leicht aus der Feder. Es sei einfacher, solche Dinge niederzuschreiben, als die aufwändigen Recherchen für die ersten beiden Bücher in druckreife Form zu bringen, gibt er zu. Geschrieben wird immer dann, wenn ihm der Sinn danach steht. Auch, wenn seine Frau manchmal protestiert. Zu viel Zeit verbringt ihr Günter am Schreibtisch, dabei haben die beiden noch so vieles vor. In der Welt umherreisen, diverse Veranstaltungen besuchen, auch der Garten bestellt sich
nicht von allein.

Es gibt noch mehr zu erzählen

Das Buch ist fertig, Die Frau von Günter Grossmann kann endlich aufatmen. Oder doch nicht? „Ich würde schon gern weiter schreiben“, gibt er zu. Es sind noch so sehr viele Geschichten zu erzählen. „Ein paar Sachen habe ich mir schon notiert“, macht der Hobbyschreiber Lust auf noch mehr unterhaltsame Begebenheiten in Buchform.

Autor:

Helke Floeckner aus Erfurt

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