Neue Kirchen für Thüringen
Kevin Herla ist begeistert von Gottes Idee

Der angehende Pastor Kevin Herla und seine Frau Katharina sind begeistert von Jesus und seiner Kirche.
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Der angehende Pastor Kevin Herla bringt sich im Kirchengründungsnetzwerk "Kirchenthür e.V." ein, das in Thüringen mehr Kirchen entstehen lassen möchte.

Er ist gerade einmal 18 Jahre alt, als ihn das Rheuma derart erwischt, dass er nicht mehr laufen kann. Fünf Operationen bringen kaum Linderung. Doch als ihm eine ältere Dame eine Bibel schenkt, wird alles anders. Heute, sieben Jahre später, geht es Kevin Herla gut. Längst kann er wieder laufen. "Das bringe ich mit meinem Glauben in Verbindung, er hat mir geholfen, gesund zu werden, er hat eine unglaubliche Kraft", sagt er, der damals durch die Bibel erste Bekanntschaft mit Gott machte. "Das hat etwas in meinem Leben verändert." Mehr noch, die Begegnung sollte ihn einen gänzlich neuen Weg gehen lassen.

Neue Heimat, eine Vision

"Ich bin begeistert von Jesus und seiner Kirche", schwärmt der 25-Jährige, der inzwischen sogar Theologie studiert hat und nach dem Vikariat in etwa anderthalb Jahren Pfarrer sein wird. Gemeinsam mit seiner Frau Katharina zog es den gebürtigen Hessen im vergangenen Herbst nach Thüringen. Hier haben beide durch Eltern und Großeltern ihre Wurzeln. Und hier haben sie ihre neue Heimat gefunden und möchten vor allem etwas bewirken. "Unsere Vision und Leidenschaft ist es, in jeder Stadt, jedem Dorf und an allen sonstigen Orten, wo sich Menschen sammeln, Kirchen entstehen zu lassen", erklärt der bekennende Christ das Ansinnen. Deshalb sind sie eingestiegen in das Kirchengründungsnetzwerk "Kirchenthür e.V.", das in dem Bundesland mit vergleichsweise wenigen Kirchen und Christen neue, lebensverändernde Kirchen entstehen lassen möchte.

ConnectKirche im Entstehen

"ConnectKirche" - vom englischen 'connect' für verbinden - nennt der Verein mit James Ros an der Spitze dieses Projekt. An fünf Orten in Thüringen, Arnstadt, Saalfeld-Rudolstadt, Erfurt, Weimar und Eisenberg, sollen die ersten neuen Kirchen entstehen. Erst einmal nicht als Gebäude, sondern als Orte der Begegnungen und der Gemeinsamkeit. "Wir möchten einen Raum schaffen, an dem jeder Gott kennenlernen darf, wir möchten beide einander näher bringen", erzählt der in Erfurt tätige Kevin Herla. Es brauche dafür Wort und Tat, fügt er hinzu. Deshalb sind er und seine Frau beinahe täglich unterwegs, um mit anderen ins Gespräch zu kommen. Ihnen sei das einladende, informierende Miteinander wichtig. Das, bei dem jeder auch all seine Fragen stellen dürfe. "Gerade in diesen stürmischen Zeiten gibt es viele davon", weiß der künftige Pastor.

Längst hat er das Gespräch mit anderen Pfarrern aus der Region gesucht, im Rathaus gefragt, wo in der Stadt Menschen Hilfe benötigen und sich mit Gleichgesinnten getroffen, um zur Weihnachtszeit Bedürftigen zu helfen. Ganz nach dem Motto: ´Himmel auf, Herz auf, Tür auf'. "Wir leben es einfach, drängen uns nicht auf." Mit vollem Herzen geben sie die Liebe Gottes weiter. Das Wichtigste ist es erst einmal für Kevin und Katharina, die Menschen hier kennen-, sie verstehen zu lernen. "Schließlich möchten wir für sie da sein", sagt Katharina. Deshalb finden die Treffen in diesen Monaten in kleiner Form statt, bis zum ersten Gottesdienst gehen noch ein paar Wochen ins Land. Sie sind glücklich über jeden, der sich öffnet, der Gott eine Chance gibt, in sein Leben zu treten und freuen sich auf viele neue Begegnungen.

Infos:www.kirchenthuer.de, www.kevinherla.de

Der angehende Pastor Kevin Herla und seine Frau Katharina sind begeistert von Jesus und seiner Kirche.
Kevin und Katharina sind gerade dabei, Erfurt und Thüringen richtig kennenzulernen.

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