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Worte zum Sonntag
Kirche soll lebendig bleiben

(Foto: Christoph Petras / pixelio.de)
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Firmen schließen: Keine Aufträge! Kirchen machen dicht: Keine Leute! ­Hunderte Kirchengebäude müssen in den nächsten Jahren schließen, so lautet eine Prognose. Es fehlen Menschen, die eine Kirche besuchen und einer ­Gemeinde das Leben geben.

Nun werden manche ­fragen, weil in den Städten neben den Bankentürmen und Konsumtempeln andere Heiligtümer in die Höhe wachsen: Was wird aus der Kirche?

Vielerorts wird im Herbst ein fröhliches Kirchenfest begangen. Unterschiedlich wird von „Kirchweih“, „Kerwa“ oder „Kirmes“ (Kirch-Messe) gesprochen. Gemeint ist das Gleiche: Eine Gemeinde feiert ihre Kirche. Für manche ist die
Lebensgeschichte fest mit ihrem Gotteshaus verbunden. Sie wurden vor dem gleichen Altar getauft, konfirmiert und getraut. Dabei geht es nicht nur um heilige Mauern, sondern um die Gemeinschaft mit anderen Menschen und die
spürbare Nähe Gottes. In der Bibel findet sich die Liebeserklärung eines Gläu-
bigen: „Herr, ich habe lieb die Stätte deines Hauses und den Ort, da deine Ehre wohnt.“ (Psalm 26,8)

Sei es eine traditionsreiche Kirche oder ein modernes Gemeindehaus: Menschen machen Kirche, deren Mitte Jesus Christus ist. Mit Kirmeskuchen und Festgottesdiensten wird einmal im Jahr Kirchweih gefeiert. Doch Gottes­dienste, Chöre, Projekttage und Bibelwochen gibt es das ganze Jahr. Sorgen Sie dafür, dass Kirche lebendig bleibt.

Gesegnete Zeit

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