Müll-Kultur in Erfurter Parkanlagen

Knapp daneben ist auch vorbei.
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Die lauen milden Lüftchen locken junge Menschen aus ihren Behausungen. Weg von der Glotze, raus in den Park, raus in die Natur. Da wird gesportelt, gespielt, gegrillt und gefeiert. Gelächter liegt in der Luft, Musike wird gemacht, und es wird sich wohnlich eingerichtet. Alles ist perfekt, das Fleisch bräunt nicht nur auf den Grills... Nur das Wetter ist nicht so stabil wie die Feierlaune, mit heftigen Regengüssen wird so manches Feuer gelöscht. Und ruck-zuck, so schnell wie sie sich aus ihrem bedachten Habitat herausgewagt haben, sind sie wieder drinn. Anscheinend extrem schnell wasserlöslich, diese Spezies, aus Zucker sozusagen.
Nicht wasserlöslich allerdings sind die zurückgelassenen Gegenstände, Einweg-Grills mit Halbgarem, Sofa und Klappstuhl, Schuhe und Verpackungsmüll.
Zum Glück gibts ja die Stadtreinigung, gemäß dem Song: "Und am Montag kommt die Müllabfuhr und holt den ganzen Plunder! Ja, ja, ja jetzt wird wieder in die Hände gespuckt, wie steigern das Bruttosozialprodukt!"
Wäre es nicht sehr kostensparend und ein experimentelles Lernfeld, die Parks selbstverantwortlich ihren Nutzern zu überlassen?

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