Worte zum Sonntag
Neben Krieg bleibt das Gebet für Frieden

  • Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de
  • hochgeladen von Egmond Prill

Wir hören viel von Kampf und Krieg. Politiker schildern uns, dass militärische Einsätze notwendig sind. Von Vergeltung ist die Rede und vom neuen „Kalten Krieg“. Viele reiben sich verwundert die Augen: Was ist los auf der Erde?

Waren nicht gerade nach dem Ende der Ost-West-Konfrontation die Hoffnungen auf eine neue Zeit ohne Krieg gewachsen? In seinem Buch „Das Ende der Geschichte“ beschrieb Francis Fukuyama die kommenden Zeiten mit mehr Demokratie und Marktwirtschaft rings um den Globus. Ein neues Morgenrot der Menschheit mit Wohlstand für alle. Es kam anders. Die glücklichen Jahre blieben aus. Selbst friedensbewegte Politiker fordern Kampfeinsätze, doch die bedeuten Leid und Tod. Wenn die Bibel vom Ende der Geschichte spricht, dann leuchtet die Botschaft auf: Jesus kommt wieder!

Doch zuvor wird Endzeit so beschrieben: „Wenn ihr aber hören werdet von Kriegen und Kriegsgeschrei, so erschreckt nicht: Es muss geschehen. Aber das Ende ist noch nicht da. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; es werden Erdbeben geschehen hier und dort, es werden Hungersnöte sein.“ (Markus 13,7+8).

Krieg ist nicht der himmlische Wunsch, sondern die irdische Wirklichkeit. Und traurige Wirklichkeit ist, die Menschheit kann aus eigener Kraft immer wieder nur Krieg führen. Doch genau deshalb bleibt das Gebet für Frieden.

Gesegnete Zeit.

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