Seit 40 jahren im Rampenlicht: Peter Franks
Seelenverwandt mit Elvis

Peter Franks

Der Erfurter Peter Franks ist als Elvis-Interpret bekannt und hat in diesem Jahr sein 40-jähriges Bühnenjubiläum.

Dass sein Herz ­„BaBeDiBu“ schlägt, ist lange her und heute schwer vorstellbar. Längst hat es seinen Rhythmus gewechselt und pocht laut und heftig im Takt von Jailhouse Rock und Blue Suede Shoes. „Das mit dem BaBeDiBu ist meine Frühgeschichte“, gesteht Peter Franks lächelnd, der Mann, dem man ansieht, wem seine Verehrung gilt. Elvis Presley. Es ist nicht nur, dass er seinem Idol mit Haartolle, Lederjacke oder Glitzeranzug mächtig ähnlich sieht, er singt auch fast so wie er. Seit Jahren schon tritt der Erfurter als Elvis-­Interpret auf, ist überall in Deutschland und über Grenzen hinaus ­bis nach Amerika unterwegs und lässt den King auf seine Art wieder lebendig werden.

Dass er in diesen Tagen sein 40-jähriges Bühnen­jubiläum begeht, hat Franks allerdings in seinen Anfängen nicht dem Rock‘n‘Roll zu verdanken. „Als 17-Jähriger bin ich mit meinem Vater ­aufgetreten, habe Schlagzeug gespielt und mit ihm ­Schlager gesungen“, erinnert er sich heute, 40 Jahre danach. ­Deshalb also sang er später seinen BaBeDiBu-Schlagertitel, der ist sogar auf ­Amiga-Schallplatte verewigt.

Aber eigentlich hatte den ehrgeizigen Hobbysänger, der sein Geld als Gas- und Wasserinstallateur verdiente, da schon längst das Elvis-Virus gepackt. „Ein Freund hatte eine Platte aus dem Westen mit seinen Liedern mit­gebracht, da ging es richtig zur Sache. Das fand ich ja total cool“, weiß er um den einen, lebensverändernden Schlüsselmoment. Doch Peter will mehr, als Elvis nur zu hören. In der Volkshochschule holt er sich die nötigen Englischkenntnisse, eine bekannte Gesangslehrerin nimmt sich des talentierten jungen Mannes an.

Immer wieder spielt er in dieser Zeit in Bands mit, ­begeistert Zuhörer mit spontanen rockigen ­Einlagen, ­widmet sich zwischendurch mehr dem Beruf und der Familie – bis er schließlich nach dem Sieg in einer Talente­show Haupt­akteur in einer Musicalrevue wird.

Und dann wird er zu Elvis, endlich. „Mit dem Auftritt im Kaisersaal im Jahr 2000 bin ich durchgestartet“, erzählt er von seiner „King“-Karriere, die ihn bis heute in manchem Monat zehn Auftritte absolvieren lässt. „Es ist ein Wahnsinns­gefühl, in diese Rolle zu schlüpfen und zu singen“, lässt auch nach so vielen Jahren seine Begeisterung nicht nach. Es müsse einfach raus aus ihm, sagt Franks lächelnd, dem seine Zuhörer immer wieder bescheinigen, mit ganz viel Liebe und Gefühl zu singen. „Elvis ist meine Lebens­erfüllung, ich fühle mich ihm seelenverwandt.“ Und wenn er zu singen beginnt, ist der King plötzlich wieder da.

Autor:

Helke Floeckner aus Erfurt

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