Worte zum Sonntag
Sicherer Standpunkt

In den Kalendern ist dieses Jubiläum kaum vermerkt. 18. Januar 1871 – Reichsgründung. Im Spiegelsaal zu Versailles wird der König von Preußen als Kaiser Wilhelm ausgerufen. Es begann die Zeit des Deutschen Reiches. Vor allem Kanzler Otto von Bismarck hatte mit „Blut und Eisen“ die deutsche Einheit geschaffen. Freiheitlich gesinnte Studenten und das wirtschaftlich orientierte Bürgertum hatten das lange schon gefordert: ein einheitliches Reich mit gleichen ­Gesetzen ohne Zollschranken in den ­Nationalfarben ­schwarz-rot-gold.

Das Kaiserreich endete 1918. Das Deutsche Reich 1945. Reiche kommen und gehen. Vor 30 Jahren fiel die Mauer. Die DDR wurde Geschichte. Erhalten blieb ein Lied von Jörg Swoboda und Dr. Theo Lehmann: „Die Mächtigen kommen und gehen, und auch jedes Denkmal mal fällt. Bleiben wird nur, wer auf Gottes Wort steht, dem sichersten Standpunkt der Welt“ (1982). Und die heute Mächtigen?

Die biblische Botschaft hat die Reiche dieser Welt immer wieder alt aussehen lassen. Für jede Generation bleibt das Wort Gottes aktuell und wie im Lied besungen: der sicherste Standpunkt der Welt. Denn: „Einen anderen Grund kann niemand legen als den der gelegt ist, welcher ist Jesus Christus.“ Jesus hat keine Kirche gegründet, sondern das Reich Gottes ausgerufen. Jesus hat Ozeane, Grenzen und die Zeiten überwunden. Er lädt ein, auch heute.

Gesegnete Zeit

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