Gemeinsames Projekt von Kindergarten und Schule
So wird ein Bauzaun zum Hingucker

Schüler der Edith-Stein-Schule bemalen den Bauzaun am benachbarten Kindergarten St. Ursula. Auf dem Bild: Lea, Anna, Lioba, Susanne (v.l.)
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  • Schüler der Edith-Stein-Schule bemalen den Bauzaun am benachbarten Kindergarten St. Ursula. Auf dem Bild: Lea, Anna, Lioba, Susanne (v.l.)
  • Foto: Helke Floeckner
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Schüler der Edith-Stein-Schule verwandeln den Bauzaun ­­ihrer ­kleinen Nachbarn in eine kunterbunte Fantasiewelt:

Prinzessin und Meeres­getier, Drachen, ­Blumen, eine Savanne und ein bisschen Sternenhimmel, daneben Comicfiguren und die quirlige Pippi Langstrumpf – die Kleinen aus dem Kindergarten „St. Ursula“ können sich gar nicht satt­sehen an ihrem Zaun. Der ist 75 Meter lang, zwei Meter hoch und soll sie ­abschirmen vom Baugeschehen auf der einstigen Brache an der Reglermauer, da, wo die Anger-Passage entsteht. Nun sind aus der Begrenzung 150 Quadratmeter Kunst geworden.

„Die Kinder aus dem Kinder­garten hatten uns gefragt, ob wir den Bauzaun bemalen können“, spricht ­Teresa Rumph, Kunstlehrerin an der benachbarten Edith-Stein-Schule, über den Beginn des überdimensionalen Kunst­objekts. Das passt perfekt, haben sie doch Graffiti und Kunst im öffentlichen Raum als Unterrichtsthema.

Die 75 beteiligten Schüler aus den Klassen 6a, 7b und 7c gehen das neue, ehrgeizige Projekt sehr professionell an. „Zuerst gab es ein Gespräch zwischen den Schülern und den Kleinen, von Auftraggeber zu Auftragnehmer“, erinnert sich die Lehrerin an das Abfragen der Wünsche für die Zaungestaltung. Nun kommen die Bildideen an die Reihe, das Zeichnen der Skizzen. Alles vom Papier auf die Zaun‘leinwand‘ zu bringen, ist nochmal eine neue Herausforderung. „Da war Mathematik gefragt“, sagt Teresa Rumph lächelnd, aus fünf Zentimetern auf dem Papier konnte plötzlich eine ein ­Meter große Figur werden. Gern denkt sie an die lebhaften Diskussionen um die Umsetzung in den Schülergruppen, von denen sich jede ein Zaun-Teilstück vorgenommen hatte. „Sie haben sich zusammengerauft, das Miteinander hat funktioniert“, spricht sie über den erfolgreichen Gruppenbildungsprozess.
Nur drei Tage hatten die Edith-Stein-Schüler Zeit, ihre Malereien auf den Zaun zu bringen. Die Farben spendierten Bauherr Heiner Kieft und Farben Lehmann, um das Auftragen der Grundierung kümmerten sich zuvor Schüler und die Eltern der Kleinen und Größeren gemeinsam.

Nun ist alles fertig. Eigentlich schade, dass der Zaun nur zwei Jahre lang stehen soll.

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