Karneval
Thüringen in Narrenhand - Erfurts Umzug in Zahlen und Fakten

Jede Menge Spaß werden Aktive und Besucher auch zum diesjährigen Karnevalsumzug in Erfurt haben.
  • Jede Menge Spaß werden Aktive und Besucher auch zum diesjährigen Karnevalsumzug in Erfurt haben.
  • Foto: Axel Heyder
  • hochgeladen von Jana Scheiding

Thüringen ist zurzeit fest in Narrenhand und am 11. Februar sind sie (fast) alle in der Landeshauptstadt versammelt. 13 Uhr startet der Faschingszug am Erfurter Domplatz, der sich etwa vier Stunden durch die Innenstadt bewegen wird. Von Thomas Kemmerich, Präsident der veranstaltenden GEC Gemeinschaft Erfurter Carneval von 1991, erfuhr AA-Redakteurin Jana Scheiding weitere Zahlen und Fakten zur 43. Narrenparade.

Der gut 1 Kilometer lange Karnevalszug der Stadt Erfurt wird etwa 4 Kilometer durch die Innenstadt zurücklegen.
Dabei sind 50 Vereine mit 100 Wagen und 2200 Aktiven.
Der Veranstalter erwartet zwischen 60.000 und 80.000 Besucher – eine wetterabhängige Größe.
Die Route: Domplatz – Andreasstraße - Moritzwallstraße – Schlüterstraße – Johannesstraße – Anger – Schlösserstraße – Marktstraße – Domplatz.
6 Tribünen stehen entlang der Strecke: Domplatz, Andreaskavalier, Rotplombe, Johannesstraße, Anger, Fischmarkt.
Von 11 bis 18 Uhr ist der Verkehr in der Innenstadt erheblich eingeschränkt. Im Süden verkehren die Stadtbahn-Linien 1 und 3 zwischen Urbicher Kreuz und Thüringenhalle sowie die Linien 4 und 6 zwischen Wiesenhügel und Steigerstraße. Im Norden fahren die Linien 1 und 5 vom Europaplatz bzw. Zoopark nur bis und ab Lutherkirche/SWE. Die Linien 2 und 4 vom P+R-Platz Messe bzw. von Bindersleben verkehren bis und ab Ersatzhaltestelle Lange Brücke. Zwischen Ringelberg und Krämpfertor gibt es Pendelverkehr.
Nach der Saison ist vor der Saison – seit April bereitet der GEC den Umzug vor. Verantwortlich sind unter anderem Zugleiter Matthias Polten und sein Vize Jens Christian Porsch.
Mehrere hundert Sicherheitskräfte, die sich aus privater Security, Vereinsordnern, THW-Angehörigen und Polizisten zusammensetzen, sichern die Veranstaltung.
6,5 Kilometer Gitter müssen die Ordnungskräfte stellen. Erstmals wird - aus Sicherheitsgründen – die komplette Strecke vergittert sein. Der Veranstalter will vermeiden, dass Menschen auf die Straße laufen oder Kinder gefährdet werden.
Mehrere Tonnen Bonbons, Blumen und Geschenke werfen die Aktiven von den Wagen unters Volk.
Anders als in Köln sind in Erfurt keine Pferde im Einsatz.
Maximal 6 Kilometer pro Stunde dürfen die Fahrzeuge im Zug fahren.
Die Prinzenpaare in ihren prächtigen Ornaten sind Symbolfiguren des Erfurter Umzuges.
Über 100 Seiten umfasst das Sicherheitskonzept, das der GEC der Stadtverwaltung vorlegen muss – eine von vielen Genehmigungen für den Umzug. Wichtig sind auch die Erlaubnis für die Sondernutzung des öffentlichen Raumes, für Tribünen, Aussetzung des Fahrverbotes für Lastkraftwagen sowie Ausschank und Imbiss am Sonntag.
Toiletten finden Besucher unter anderem auf dem Rathausparkplatz und auf dem Anger.
Die meisten am Umzug Beteiligten arbeiten ehrenamtlich.

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