Worte zum Sonntag
Vieles an uns ist doppelt angelegt

Wir brauchen zwei Augen, um räumlich zu sehen. Wir haben zwei Ohren und können so Geräusche orten und uns orientieren. Zwei Hände, zwei Beine – vieles an und in uns ist doppelt angelegt. Zwei Menschen bilden eine Ehe. Zwei Geschlechter sind nötig, damit ein neues Leben entsteht. Gegensätze, die doch zusammen gehören, nennen wir die „zwei Seiten einer Medaille“.

Auf zwei Steintafeln erhielt Moses die zehn Gebote. Tafel eins bezieht sich auf das Verhältnis zwischen Mensch und Gott. Tafel zwei regelt das Leben der Menschen unter­einander. Zum Beispiel: „Du sollst nicht stehlen!“

Zahlen in der Bibel sind selten Zufall. Sie haben oft eine besondere Bedeutung. Bei der „Zwei“ denke ich an jene Frau, die Jesus am Eingang des Tempels sah. Reiche spendeten großzügig.

„Er sah aber auch eine arme Witwe, die legte dort zwei Scherflein ein. Und er sprach: Wahrlich, ich sage euch: Diese arme Witwe hat mehr als sie alle eingelegt. Denn diese alle haben etwas von ihrem Überfluss zu den Opfern eingelegt; sie aber hat von ihrer Armut alles eingelegt, was sie zum Leben hatte“ (Lukas 21,2-4).

Wichtig: Jesus wendet sich nicht gegen jene, die vom Überfluss opfern. Aber er wendet sich besonders der Witwe zu, die den Lebensunterhalt für einen Tag im Vertrauen auf Gott gegeben hat. Und manche Scherflein sind für andere gerade die Hilfe zum Leben für einen Tag.

Gesegnete Zeit.

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