Worte zum Sonntag
Von waschbar bis Tiefenreinigung

  • Foto: Stephanie Hofschlaeger / pixelio.de
  • hochgeladen von Egmond Prill

Der Herbst ist da. Kalte Tage kommen. Zwei neue Hosen müssen her, eine helle und eine dunkle. Klar, die Größe muss passen, die Farben müssen stimmen und der Preis. Die neuen Sachen sollen nicht so teuer sein. Und die entscheidende Frage: Waschbar? Die Hosen für Auto und Alltag müssen waschbar sein. Das ist einfach und praktisch. Und der Mensch: Waschbar?

Die tägliche Körperpflege gehört zum Leben. Ob Dusche, Wanne oder Waschbecken, wir nehmen uns Zeit zum Putzen. Und sonst im Leben, wie reinigen wir Herz und Hirn? Wer kann helfen, wenn es Flecken auf der Seele gibt? Psalm 51 ist ein Hilferuf, ein Beter kommt mit der Bitte zu Gott:
 „Wasche mich, dass ich schneeweiß werde.“ Es ist König David persönlich, der erkennt, dass bei Schuld und Sünde die Seife nicht reicht. Der Ehebruch mit Nachbars Frau und ein Mordbefehl, um den Ehemann zu beseitigen, belasten ihn schwer. Sein Berater hat ihm das passend auf den Kopf zugesagt: Du bist der Mann! Und so betet der König: „Errette mich von Blutschuld, Gott!“ Lässt sich da noch etwas bereinigen? „Wenn eure Sünde auch blutrot ist, soll sie doch schneeweiß werden, und wenn sie rot ist wie Scharlach, soll sie doch wie Wolle werden.“ (Jesaja 1,18).

Hier geht es um Tiefenreinigung. Das ist die ­biblische Botschaft: Neuanfänge sind möglich. Gott ordnet durch Vergebung unsere Vergangenheit und schenkt Zukunft.

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