Worte zum Sonntag
Wann gab es die letzte Durchsicht?

90 000 Kilometer – die Durchsicht war fällig. Das Auto war eigentlich in Ordnung. Nichts knackte, knisterte oder stotterte. Doch die Anzeige mahnte: Service-Intervall. Also, Termin vereinbaren und ab in die Werkstatt. Ölwechsel, Austausch diverser Filter, elektronischer Datenabgleich. Bremsbeläge werden geprüft. Zumindest hinten könnten die gleich erneuert werden, sagt der Meister. „Sicher ist sicher, auch wenn die noch einige Kilometer halten werden.“

Wir lassen unser Auto prüfen, die Zähne kontrol­lieren, den Blutdruck und den Cholesterinspiegel messen. Denn: sicher ist sicher. Und unsere Seele? Wann gab es da die letzte Durchsicht? Vergessen, weil keine Anzeige blickt? Nicht nötig, weil das Leben gut läuft?

Ein Psalmdichter namens David kommt zu Gott: „Prüfe mich, HERR, und erprobe mich, erforsche meine Nieren und mein Herz! Denn deine Güte ist mir vor Augen, und ich wandle in deiner Wahrheit.“ (Psalm 26,2-3).

Ein persönlicher Prüf­termin kann im Gebet wahrgenommen werden. Sie reden mit Gott, lesen in der Bibel und notieren sich die Problemstellen des Lebens. Für eine große Durchsicht auf „Herz und Nieren“ empfiehlt sich der Weg zu einem Menschen des Vertrauens, mit dem man reden und beten kann. Auch ohne Nöte und Sorgen ist ein Seelsorge-Gespräch hilfreich. Sie können das am besten einfach im Kalender notieren: Nicht vergessen – Durchsicht!

Gesegnete Zeit

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen