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Wer weiß schon, wie groß das Loch ist, welches man hinterlässt? Gedanken zum Tod von Robin Williams

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Mit dem Tod des großartigen Schauspieler Robin Williams rückt das Thema „Sterben“ in ein besonderes Licht.

Erstaunlicherweise sind es nicht die unzähligen Toten im Nahen Osten, in Asien, Afrika oder anderen Gegenden überall auf der Welt.

Eine Einzelperson die wir kennen, mit der wir in irgendeiner Weise verbunden sind, löst eine besondere Betroffenheit aus.

Die Figur „DATA“ aus der Serie „Star Trek TNG“ sagte einmal zum Tod eines Crewmitgliedes: „Sollte uns nicht der Tod aller Menschen berühren, egal ob wir sie persönlich kennen?“. Die Antwort des Commander Riker war: „Dann wäre der Welt viel Leid erspart geblieben!“.

Doch unsere Welt, unser Verständnis der Dinge, Zusammenhänge und vor allem des Zusammenlebens sind nicht durch Einheit geprägt, sondern durch das Getrenntsein, durch die Trennung von anderen, durch das Bewusstsein, jeder ist letztlich für sich allein.

Robin Williams drückt mit seinem Freitod aus wie furchtbar es sich an anfühlen kann, sich allein zu fühlen. All seine Beliebtheit als großer Schauspieler, Comedian der anderen zeigte, welche Kraft freigesetzt werden kann, wenn man auf den Tisch steigt (Der Club der toten Dichter) und die Dinge des eigenen Lebens aus einer anderen Perspektive betrachtet. Als Patch Adams lehrte er, wie man genau mit dem umgehen kann, was ihn selbst dann tötete.

Hat Robin Williams geahnt, welches Loch er in den Herzen so vieler Menschen hinterlassen wird?

Wer weiß schon, wie groß das Loch ist, welches man hinterlässt?
Würde das eigene Leben anders verlaufen, würde man es anders gestalten, wenn man sich die Antwort auf diese Frage stärker bewusst macht?

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