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Worte zum Sonntag: "Abendwunsch"

(Foto: Peter Ossege/pixelio.de)
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Zwei Freunde aus dem Kreis der Jesus-Anhänger ­wandern nach den ­Feier­tagen von Jerusalem in das Dorf Emmaus. Weniger die Festtagsfreude, sondern die Trauer um Jesus beschäftigen ihre Gedanken. Ein Unbekannter spricht sie an und geht mit ihnen. Er hört sich ihre Klage an, auch die Sorge um das leere Grab und die Frage nach dem toten Jesus. Er antwortet den beiden mit einer Predigt. War die noch nicht zu Ende oder einfach die Dunkelheit angebrochen? Ein Wunsch wird zur Bitte: Der Fremde soll bleiben.

"Und sie nötigten ihn und sprachen: Bleibe bei uns; denn es will Abend werden, und der Tag hat sich geneigt. Und er ging hinein, bei ihnen zu bleiben. Und es geschah, als er mit ihnen zu Tisch saß, nahm er das Brot, dankte, brach‘s und gab‘s ihnen." (Lukas 24,29-30).  

Da gehen den Wanderern die Augen auf. Jetzt erst merken sie, wer mit ihnen ging. Jesus, der Auferstandene. Obwohl er nur Gast war, hatte er wie selbstverständlich die Rolle des Hausherrn übernommen und die Mahlzeit mit einem Segenswort über das Brot begonnen. Nun erst sehen sie und verstehen sie: Jesus ist wahrhaftig auferstanden. Mit diesem Bekenntnis werden sie später andere begeistern.  

Die Reihe der Christuszeugen reicht bis in unsere Tage. Lassen wir uns in diesen österlichen Wochen neu die Augen öffnen. Laden Sie Jesus ein. Er will das Leben segnen. Er ist wahrhaftig auferstanden.

Gesegnete Zeit.

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