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Worte zum Sonntag: "Das Festessen stiftet Gemeinschaft"

(Foto: Tim Reckmann/pixelio.de)
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Viele Feiertage sind mit festlichem Essen und besonderen Speisen verbunden: Ostereier, Kirmeskuchen, Martinsgans, Weihnachtsstollen. In einer Zeit, wo alles immer zu haben ist, wird das oft wenig beachtet. Doch ein Festessen gehört zur Taufe, zur Hochzeit und sogar zur Totenfeier. Seit Urzeiten hat das Essen Gemeinschaft gestiftet. Am Lagerfeuer wurden Lebensweisheiten und Glaubenserfahrungen erzählt. Solche Geschichten überliefert uns die Bibel.

Mit dem Abendmahl hat auch der christliche Glaube im Mittelpunkt ein gemeinsames Essen. Es erinnert an das Abschiedsmahl Jesu mit seinen Freunden vor der Kreuzigung. Im Johannes-Evangelium (Kap. 21) wird erzählt, wie später der Auferstandene seinen Freunden begegnet. Die hatten ihn vorher verraten und verlassen. Nun sind sie wieder Fischer in der Heimat am See Genezareth. In der Morgendämmerung steht Jesus am Ufer. Sie erkennen ihn nicht. Jesus ermutigt sie zum Fischzug, der erfolgreich endet.

"Als sie nun ans Land stiegen, sahen sie ein Kohlenfeuer und Fische darauf und Brot. Spricht Jesus zu ihnen: Bringt von den Fischen, die ihr jetzt gefangen habt! Simon Petrus zog das Netz an Land, voll großer Fische. Spricht Jesus zu ihnen: Kommt und haltet das Mahl!" Jesus hält seinen Freunden nicht das Versagen vor. Er lädt sie zum Essen ein. Er ruft uns neu in die Gemeinschaft mit ihm. Es ist alles bereit.

Gesegnete Zeit.

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