Worte zum Sonntag: "Der König gibt sein Leben für uns"

Ostern kommt in Sicht. Palmsonntag ist der letzte Sonntag in der Fastenzeit. In der kirchlichen Tradition erinnert der Tag daran, dass Jesus festlich in Jerusalem einzog und vom Volk feierlich empfangen wurde.

"Als am nächsten Tag die große Menge, die aufs Fest gekommen war, hörte, dass Jesus nach Jerusalem käme, nahmen sie Palmzweige und gingen hinaus ihm entgegen und riefen: Hosianna! Gelobt sei, der da kommt in dem Namen des Herrn, der König von Israel! Jesus aber fand einen jungen Esel und ritt darauf, wie geschrieben steht: Fürchte dich nicht, du Tochter Zion! Siehe, dein König kommt und reitet auf einem Eselsfüllen." (Johannes 12,12-15).

Jesus aus Nazareth wird wie ein König begrüßt. Die Menschen sind begeistert, legen Palmzweige auf den Weg. Heute wird ein roter Teppich ausgerollt, wenn Präsidenten und Könige kommen. Nun zieht Jesus in Jerusalem ein. Doch anders als die Könige damals reitet er nicht auf einem prächtigen Schlachtross. Er sitzt bescheiden auf einem Esel, dem Tier der einfachen Leute.

Es kommt kein Krieger in die Stadt, kein König, der sein Volk opfert. Er opfert sich selbst, um sein Volk zu erlösen, die ganze Menschheit. Hier kommt der Heiland der Welt. Tage später wird er unschuldig hingerichtet werden. Sein Tod ist der Preis für unsere Sünde. Der König gibt sein Leben, damit wir als Königskinder leben können.

Gesegnete Zeit.

Autor:

Egmond Prill aus Erfurt

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