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Worte zum Sonntag: Der Ruf nach neuen Liedern

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Ob solo oder im Verein, viele singen gern. Polizisten singen, Jäger singen, Fußballer singen, Lehrer und Lehrerinnen auch. In Kirchen wird gesungen: Klassisch oder modern, mit Orgel oder mit Pauken und Trompeten.

Was wäre Europa ohne Kirchengesang? Die Reformation und andere religiöse Aufbrüche mündeten oft in Singe-Bewegungen. Choräle und Kantaten, Erweckungslieder und Gospel lassen das erkennen. Die Psalmen der Bibel bilden ein Gesangbuch mit Klageliedern und Lobgesängen. Und es erklingt der Ruf nach neuen Liedern: „Danket dem Herrn mit Harfen; lobsinget ihm zum Psalter von zehn Saiten! Singet ihm ein neues Lied; spielt schön auf den Saiten mit fröhlichem Schall!“ (Psalm 33,2-3).

Neben den Liedern mit Tradition in den Gesangbüchern sollen neue Texte und Melodien erklingen. Jede Zeit hat ihre Lieder. Jeder Mensch soll singen. Wer es nicht öffentlich mag, versuche es unter der Dusche oder in der Badewanne. Danklieder werden nicht nur den Himmel erfreuen, sondern auch das eigene Leben fröhlich stimmen. Was bringt Sie heute zum dankbaren Singen? Was war in den vergangenen Tagen gut und hilfreich? Lässt sich selbst hinter dunklen Wolken und getrübten Aussichten etwas Wertvolles erkennen?

Keine Lebenslage kann so anhaltend düster sein, dass nicht doch ein Funke der Hoffnung bleibt. Psalm 33 endet: „Deine Güte, Herr, sei über uns, wie wir auf dich hoffen.“

Gesegnete Zeit.

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