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Worte zum Sonntag "Die Sprache muss verständlich sein"

(Foto: Rainer Sturm / pixelio.de)
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Die deutsche Sprache ist eine schwere Sprache, oder? Erst recht nach den vielen Versuchen einer Rechtschreibreform. Viele Leute lachen, anderen ist es vergangen. Einigen ist es im Land von Schiller und Goethe zum Heulen: Was ist aus unserer Sprache geworden? Mancher hat Mühe mit englischen Begriffen, die in der Computerwelt sicher Sinn machen und Berechtigung haben, in der Alltagssprache jedoch versagen. Was ist ein "Backshop"? Ein "Rückwärtsladen"? Wozu brauchen wir einen "Meetingpoint", wenn ein "Treffpunkt" treffender beschreibt, was gemeint ist?

Martin Luther hat zu seiner Zeit "dem Volk aufs Maul geschaut" und eine großartige Bibelübersetzung geschaffen, die zugleich den Deutschen eine gemeinsame Sprache gab. So wurde Gottes Wort verständlich. Die Bibel fand den Weg zu den Menschen. Ergreifend sind die Geschichten, die erzählen, wie früher gerade arme und einfache Leute lesen lernten. Sie konnten selbst buchstabieren, was Jesus gesagt hatte: "Wer mein Wort hört und glaubt dem, der mich gesandt hat, der hat das ewige Leben und kommt nicht in das Gericht, sondern er ist vom Tode zum Leben hindurchgedrungen." (Johannes 5,24).

Wir können heute die Bibel in verschiedenen Übersetzungen haben, in alter Schreibweise oder nach neuen Regeln. Entscheidend ist am Ende, dass Menschen diesem Wort ihr Vertrauen schenken.

Gesegnete Zeit.

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