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Worte zum Sonntag: "Ein Licht gegen alle Dunkelheit der Welt"

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Die Adventswochen und Weihnachtstage sind Lichtzeiten. Die dunkle Jahreszeit bringt uns lange Nächte und legt sich für manche finster auf die Seele. Da hilft Licht. Schon in alter Zeit zündeten die Menschen Fackeln und Freudenfeuer an, feierten in den dunklen Wochen Lichtfeste und Sonnenwende. Brennende Holzhaufen und fliegende Funkengarben nahmen dem Dunkel die Angst machende Kraft. In den Stuben wurden Talglichter angezündet.

Heute haben wir allerorten elektrische Beleuchtung. Und doch: In diesen Wochen werden selbst Sparfüchse zusätzlich Licht machen. Aber es ist unser Sehnen nach Helligkeit gegen die Finsternis. Freilich, auch tausend Mal tausend Lampen können uns nicht jenes Lebenslicht geben, das im Herzen leuchtet. Der alt gewordene König David bekennt: "Ja, du, HERR, bist meine Leuchte; der HERR macht meine Finsternis licht." (2.. Samuel 22,29).

Er war keine Lichtgestalt auf dem Thron und kein Glaubensheld. Das erzählt die Bibel. Aber er war ein Mann, der gerade in dunklen Lebensphasen Gottes Nähe suchte. Als ihn Schuld nach unten drückte, blickte er auf zu Gott. Das Kind in der Krippe, das Licht aus Bethlehem, der Glanz des Himmels sind uns Anlass zum Feiern. Gott kommt zu uns. Er setzt sein Licht gegen alle Dunkelheit der Welt. Das ist die gute Nachricht im Advent. Jede Kerze kann uns das sagen. Jeder Mensch darf das glauben.

Gesegnete Zeit.

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