Anzeige

Worte zum Sonntag: "Ein Schwamm kann so erlösend sein"

(Foto: Tim Reckmann/pixelio.de)
Anzeige

Ist das nicht die Erlösung, wenn jemand sagt: „Vergessen wir das, Schwamm drüber!“? Ein langer Streit, eine böse Geschichte und eine schwere Schuld können krank machen. Selbst kann sich keiner die Last von der Seele nehmen. Wir können uns nicht selbst vergeben.

Der Zuspruch eines anderen ist nötig. Befreiend, wenn jemand sagt: „Schwamm drüber!“ Der Spruch stammt aus einer Zeit, da beim Bäcker und im Wirtshaus angeschrieben wurde. Schulden wurden auf einer Tafel mit Kreide notiert. Man stand beim anderen in der Kreide. Mit der Zeit konnte eine größere Summe wachsen und die Chance der Rückzahlung schwinden. „Schwamm drüber!“ bedeutete den vollstän­digen Schuldenerlass. Alles war mit einem Wisch weg. Die Bibel schildert uns einen gnädigen Gott:

„Wo ist solch ein Gott, wie du bist, der die Sünde vergibt und erlässt die Schuld denen, die übrig geblieben sind von seinem Erbteil; der an seinem Zorn nicht ewig festhält, denn er ist barmherzig! Er wird sich unser wieder erbarmen, unsere Schuld unter die Füße treten und alle unsere Sünden in die Tiefen des Meeres werfen.“ (Micha 7,18-19).

Was an der Tafel gelöscht wurde, musste der Wirt aus eigener Tasche zahlen. Wenn Gott unsere Schuld tilgt, muss ein anderer bluten. Jesus hat mit seinem Leben für unsere Sünde bezahlt. Billiger geht es nicht, wenn es erlösend für unser Leben heißt: „Schwamm drüber!“

Gesegnete Zeit.

Anzeige
Anzeige
Anzeige
Anzeige