Worte zum Sonntag: Es wird nirgends dunkel bleiben

Irgendwo ist immer ein Licht.
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Vor hundert Jahren:­ ­Oktoberrevolution in Russland. Dort galt damals noch ein anderer Kalender. Die Welt schrieb den 7. November 1917, als die Bolschewisten die bürger­liche Regierung beseitigten. Eine kleine Gruppe hatte den Umsturz organisiert. Doch Lenin und Genossen konnten rasch ihre Macht sichern. In den folgenden Jahren formierte sich das Sowjetreich als Terrorre­gime gegen die Christen im Lande. Tausende wurden erschlagen oder verhungerten in Lagern. Kirchen und Klöster wurden geschleift und Kunstwerke zerstört. Für immer sollte der Glaube an Jesus Christus ausgerottet werden. Von Stalin ist überliefert: „Ein Mensch, ein Problem! Kein Mensch, kein Problem.“ Das große Morden lichtete auch die eigenen Reihen.
Und wo war Gott? Die Bibel erzählt von ­Belsazar, der Gott lästerte und aus den heiligen Gefäßen des Tempels saufen ließ. Geheimnisvoll erschien da eine Schrift an der Wand: „Mene mene tekel u-parsin. Und sie bedeutet dies: Mene, das ist, Gott hat dein Königtum gezählt und beendet. Tekel, das ist, man hat dich auf der ­Waage gewogen und zu leicht befunden.“ (Daniel 5,25f). Die Sowjetunion ist zerfallen. Juden und Christen glauben einem Gott, der sich als Herr der Geschichte offenbart.
Auch wenn ich ­manche Finsternis der Zeiten nicht verstehe, bleibt die Erkenntnis: Es wird nicht dunkel bleiben. Diese ­Hoffnung gilt auch für ­jeden Menschen.

Gesegnete Zeit.
Ihr Egmond Prill

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