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Worte zum Sonntag: "Sechs Tage sollst du arbeiten"

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Die Zahl Sechs hat viele biblische Bedeutungen.
Die Zahl Sechs hat viele biblische Bedeutungen. (Foto: pixelio/Christian Daum)
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Ein gleichmäßiger Stern mit sechs Zacken ist als „Davidstern“ seit alters ein Zeichen des jüdischen Volkes. In der nationalsozialistischen Zeit als ein Schandmal verwendet, zeigt sich der „Judenstern“ heute in der Flagge des Staates Israel und wird selbstbewusst getragen.
Bei der „Sechs“ fallen mir auch die „Zehn Gebote“ ein. Dort ist von sechs Tagen die Rede an denen wir schaffen sollen, um den siebten Tag frei zu haben. Sechs Tage in der Woche sind Alltage: „Sechs Tage sollst du arbeiten und alle deine Werke tun.“ (5.Mose 5,13). Denn, so heißt es in dem Zusammenhang, hat der Schöpfer in sechs Tagen die Welt erschaffen. Gerätselt wird bis heute: Waren das sechs 24-Stunden-Tage? Oder waren das andere „Tage“? Klar ist, dass von Anfang an ein Maß an Ordnung zu dieser Welt gehört und uns Menschen helfen will.
Zahlen in der Bibel sind selten Zufall. Sie haben oft eine besondere Bedeutung.
„Sechs Jahre sollst du dein Land besäen und seine Früchte einsammeln. Aber im siebenten Jahr sollst du es ruhen und liegen lassen, dass die Armen unter deinem Volk davon essen; und was übrig bleibt, mag das Wild auf dem Felde fressen.“ (2.Mose 23,10-11). Ein hilfreiches Gebot, das uns Schranken setzt. Genau so werden Mensch und Umwelt am Leben erhalten. Nach sechs Tagen, nach sechs Jahren und überhaupt: Wir können einfach eine Pause machen! Gott sei Dank!

Gesegnete Zeit
Egmond Prill

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