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Worte zum Sonntag: "Sturm, Hagel, Blitz und Donner"

(Foto: D. D. / pixelio.de)
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Die Schwüle des Tages hängt in der Luft. Es ist schweißtreibend warm. Von der Terrasse aus kann ich das Auftürmen der Wolken beobachten. Schwarz naht eine Gewitterfront. Fernes Grollen und Donnern. Blitze zucken.

Der Himmel sieht aus, als wolle die Welt untergehen. Künstler haben die letzten Momente der Menschheitsgeschichte mit dunklen Farben gemalt. Sturm, Hagel, Blitz und Donner. Die Bibel beschreibt den Weltuntergang mit finsteren Visionen. „Ihr werdet hören von Kriegen und Kriegsgeschrei; seht zu und erschreckt nicht. Denn das muss so geschehen; aber es ist noch nicht das Ende da. Denn es wird sich ein Volk gegen das andere erheben und ein Königreich gegen das andere; und es werden Hungersnöte sein und Erdbeben.“ (Matthäus 24,7). Doch diese Bilder wollen nicht Ängste verbreiten und einschüchtern. Gerade in schwierigen Zeiten war es für viele ein Wort der Hoffnung, wenn es in der Bibel heißt: „Denn wie der Blitz ausgeht vom Osten und leuchtet bis zum Westen, so wird auch das Kommen des Menschensohns sein.“ (Matthäus 24,27).

Diese Welt wird ein Ende haben. Doch dieses Ende soll ein Anfang werden. Wie der Donner zum Blitz gehört und der Blitz zum Gewitter, so sicher ist es, dass Jesus sichtbar wiederkommt und alles neu machen wird. Das soll uns heute Lebensmut geben: „Alle Herren dieser Welt gehen, aber unser Herr, der kommt.“ (G.  Heinemann)

Gesegnete Zeit.

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