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Worte zum Sonntag: "Weitblick über die Niederungen des Lebens"

(Foto: Rainer Sturm/pixelio.de)
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Von oben aus geht ein weiter Blick in die Ferne. Irgendwo verschwimmen Horizont und Himmel. Sommertage mit Fernsicht laden ein, auf Berge und Türme zu steigen – für einen großartigen Weitblick.

Häuser, Straßen und die Eisenbahn werden kleiner. Und überhaupt: Von oben ist dieser Blick über die Niederungen des Lebens ab und zu wichtig für uns. Freie Zeit und Urlaubstage bieten solche Augenblicke. Sie machen uns groß und die Probleme kleiner. Der Weitblick über das Leben stellt uns vor Fragen nach Sinn und Ziel unserer Existenz: Was ist das Leben, was ist der Tod? Was ist dazwischen die Zeit?

So erkennt ein kluger Kopf und schreibt: „Als ich aber ansah alle meine Werke, die meine Hand getan hatte, und die Mühe, die ich gehabt hatte, siehe, da war es alles eitel und Haschen nach Wind und kein Gewinn unter der Sonne.“ (Prediger 2,11 ). Doch unser Leben ist am Ende mehr als Haschen nach Wind, als Geld verdienen, Geld ausgeben und sterben.

Kirchenvater Augustin erkannte im Blick auf Gott und den Glauben: „Du hast uns zu dir hin erschaffen und ruhelos ist unser Herz, bis es ruht in dir.“ Er hatte auf der Suche nach dem Leben viel studiert und probiert bis er schließlich Christ wurde. Jesus ruft uns auf seinen Weg. Er lädt ein: „Ich bin der Weg und die Wahrheit und das Leben; niemand kommt zum Vater außer durch mich.“ (Johannes 14,6).

Gesegnete Zeit.

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