Monika Axt gestaltet Ostereier
Zart, kunstvoll und - es eiert!

Monika Axt mit einer Auswahl ihrer Ostereier. Die ausgeschnittenen Eier mit den Figuren – oder wie hier mit einer Feuerwehr – erfordern besonderes Geschick.
  • Monika Axt mit einer Auswahl ihrer Ostereier. Die ausgeschnittenen Eier mit den Figuren – oder wie hier mit einer Feuerwehr – erfordern besonderes Geschick.
  • Foto: Helke Floeckner
  • hochgeladen von Helke Floeckner

Monika Axt aus Kölleda gestaltet seit über 20 Jahren Ostereier. Ihr gehen die Ideen nicht aus: 

Weihnachten ist Ostereierzeit. Nicht etwa, weil Familie Axt in Kölleda ihr Haus entgegen der Tradition österlich dekoriert. „Nein, da beginne ich mit dem Gestalten der neuen Eier“, ist Monika Axt im Dezember ihrer Zeit auf kreative Weise voraus. Seit mehr als zwanzig Jahren dreht sich bei der ehemaligen Industriekauffrau eine Menge um das Osterei.

„Ich habe schon immer gern gebastelt“, sagt sie, die sich trotz des aufwendigen Hobbys auch Zeit für die Teilnahme am Kunstkurs in Kölleda nimmt. Aber ihr Herz gehört den Ostereiern. Hühner­eier, Enteneier, Gänseeier, die Eier vom Zwerghuhn, von Strauß oder vom Nandu – unter Monika Axts Händen werden sie zu Hinguckern.

Angefangen habe sie damit 1998, erzählt sie, damals noch mit Reparaturlack. Heute färbt sie die Eier lieber mit Stofffarben. Oder sie malt und zeichnet direkt auf die zerbrechliche Schale. „Das mache ich am liebsten.“ Ihre Motive sind beinahe so vielfältig, wie es Eier gibt: ­Blumen, Hasen, Käfer, Pferde und allerlei anderes Getier, Zeilen aus dem Osterspaziergang in Sütterlinschrift, Perlen, Noten, Retromuster. Oder die eiernen Untergründe verwandeln sich in ­Erdbeeren, werden mit kunstvollen Löchern versehen oder großzügig ausgeschnitten und im Inneren mit Figürchen, Autos und ­anderen Details bestückt. Löcher in die zarte Eierschale mit der vibrierenden winzigen Diamantkugel hineinzufräsen oder gar ein Gänseei mit einer Öffnung zu versehen, benötige besonderes Fingerspitzengefühl. „Da muss man schon jahrelang üben“, erinnert sich Monika Axt an die ersten Jahre, in denen manches zu Bruch ging.

Inzwischen bringt es die Hobbykünstlerin auf gut fünfzig Motive, in jedem Jahr kommen mindestens zwei hinzu. Sie liebt es, in den Tagen vor Ostern bei Veranstaltungen ihre Kreationen zu zeigen und mit den Eierliebhabern zu plaudern. „Mein Mann unterstützt mich dabei sehr“, ist sie ihm für die Hilfe bei Standaufbau, Beleuchtung, Technik und ­Dekoration dankbar.
Und dann kann auch bei Familie Axt das Osterfest kommen. Sicher mit einem großzügig dekorierten Haus voller selbstgemachter Ostereier. „Von wegen“, sagt die Künstlerin lachend. Ostern schmücken sie zu Hause nie. Bei ihnen ist ja sonst irgendwie fast immer Ostereierzeit.

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