Worte zum Sonntag
"Zeichen setzen"

Politiker, Medienmacher und Künstler tun es. Sie sind ohne Ende dabei, Zeichen zu setzen: ­gegen Klimawandel, gegen ­Rassismus, für den Euro, für Gerechtigkeit. Bei diesen vielen Zeichen für und wider kann der Überblick verloren gehen. Und dann kommt Jesus. Er setzt auch Zeichen: „Das ist das erste Zeichen, das Jesus tat, geschehen in Kana in Galiläa, und er offenbarte seine Herrlichkeit. Und seine Jünger glaubten an ihn.“ (Johannes 2,11). Was war los?

Jesus war Gast einer Hochzeit. Im Orient ist das noch heute ein Fest mit Hunderten. Mengen von Speisen und Getränken werden gebraucht. Peinlich, wenn leere Schüsseln und Krüge nicht mehr gefüllt werden. Das aber passierte damals bei der Hochzeit zu Kana. Der Wein war aus. Jesus kann helfen. Ein Wunder geschieht. Das Waschwasser in großen Vorratskrügen wird Wein. Das Fest ist gerettet. Interessant, das erste Zeichen wird bei einer Hochzeit gesetzt.

Jesus wirkt weitere Wunder. Blinde sehen, Lahme gehen, Aussätzige werden geheilt. Jesus setzt Zeichen seiner Vollmacht. Er ist der Heiland der Welt. Das größte Zeichen wird gesetzt, als Jesus für die Sünde der Welt stirbt. Ein Unschuldiger leidet für meine Schuld. Sein Kreuz steht als Zeichen für Vergebung und Versöhnung. Eine gute Nachricht für alle, das wichtigste Zeichen für jeden Menschen. Ein Zeichen der Liebe, gerade heute am Ewigkeitssonntag.

Gesegnete Zeit.

Diskussion schließen

Hinweis: Der Autor wird vom System benachrichtigt

Karte einbetten

Abbrechen

Video einbetten

Es können nur einzelne Videos der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Playlists, Streams oder Übersichtsseiten.

Abbrechen

Social-Media Link einfügen

Es können nur einzelne Beiträge der jeweiligen Plattformen eingebunden werden, nicht jedoch Übersichtsseiten.

Abbrechen