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Abendliche - Kräuterspaziergänge

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Zweimal war ich mit Teilnehmern unterwegs. So am Montag im Steiger und heute am Willrodaer Forsthaus, um die beiden Orte unsicher zu machen und nach Pflanzen zu schaun.
Im Steiger sah ich nun auch das erste mal den Wald-Sanikel, der schon von jeher als Heilpflanze bekannt ist. Man nutzt ihn gegen äußerliche Verletzungen und zu inneren Blutungen. Es ist ein Doldenblütler und war früher als Allerheilmittel bekannt. Seine Wurzeln wurden früher ständig bei sich getragen, um ihn bei der Hand zu haben.
Der Bärlauch ist schon am zurückgehen und er bildet Samen. Der Salomonssiegel wurde auch öfter gesehen. Aber am häufigsten war die Ährige Teufelskralle in ihrer vollen Pracht. Neben den Klett-Labkraut sah man den Unterschied zum Waldmeister, der auch zur Familie der Labkräuter zählt. Natürlich waren bekannte Kräuter, wie Brennessel, Löwenzahn, Griechender Günsel, Weiße Taubnessel, usw. dabei.

Heute trafen wir uns auf dem Parkplatz des Willrodaer Forsthauses und auf der Streuobstwiese wurden wir wieder fündig mit etlichen Wildkräutern.
So war das erste Kraut das Gänsefingerkraut, welches ich zeigen konnte, dann gab es jede Menge Frauenmantel, den Schlangenknöterich in voller Blüte, die Zaunwicke, den Rotklee, die Kuckuckslichtnelke, Hopfenklee, Schafgarbe, Gundermann, Gander- Ehrenpreis, Ackerschachtelhalm uvm.
Die Teilnehmer des VHS- Kurses waren begeistert, was man alles in der freien Natur findet und verwerten kann.
Es wird nicht alles hängen bleiben, aber die wichtigsten Kräuter, welche man zukünftig selber nutzen will schon.

Das Wetter passte an beiden Tagen, obwohl es erst wie Gewitter aussah.

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