Winterzeit
Gern gesehene Wintergäste

Das Rotkehlchen (Erithacus rubecula) gehört zur Familie der Drosselvögel (Turdidae).
Die orangerote Färbung von Stirn-, Zügel- und Augengegend bis zur unteren Brust.ist
Hauptmerkmal des kleinen, rundlichen Rotkehlchens, es ist ca.14 Zentimeter groß und 15 bis 18 Gramm schwer. Sein Bauch ist weiß gefärbt, die Flanken grau-beige. Oberseite und Schwanz sind dunkel olivbraun.
Als Brutorte werden Gebüsche, Hecken, Parks, und Gärten bevorzugt. Der Nestbau ist variabel, wobei Bodennester zwischen Wurzeln, unter Baumstämmen, in Erdlöchern oder im Gras bevorzugt werden. Niedrig hängende Halbhöhlen-Nistkästen werden auch angenommen.
Gebrütet wird von Anfang April und endet im Juli. Das Gelege umfasst drei bis sieben gelbliche Eier mit zahlreichen rotbraunen Punkten und Linien. Jungvögel schlüpfen nach 12 bis 15 Tagen Sie verlassen das Nest nach 13 bis 15 Tagen. Zwei Bruten pro Jahr sind möglich.
Rotkehlchen sind trotz der kleinen Größe recht stimmgewaltig. Gesang besteht aus langen und variablen Strophen und ist „perlend“ und es hört sich ein wenig „wehmütig“ an. Warnrufe dagegen sind kräftig.
Als Nahrung dienen Insekten und deren Larven, Zweiflügler, Netzflügler, Ohrwürmer, Schmetterlingsraupen, Ameisen und Blattläuse. Später Im Sommer und Herbst werden auch gern Beeren und Früchte von verschiedenen Sträuchern angenommen.
Bei der Winterfütterung konnte ich durch eine installierte Wildkamera interessante Beobachtungen machen. Schon in der Morgendämmerung kam das Rotkehlchen als erster Gast zum Futterhäuschen. Tagsüber nutzte es gerne gewisse Ruhezeiten am Futterhaus und nahm sich immer ausgiebig Zeit im Futterhaus. Bei Erscheinen von mehreren Meisen und Spatzen zog es sich wieder zurück. Spät am Abend wurde noch Abendbrot abgeholt..
Rotkehlchen findet man von Westeuropa bis Sibirien. In Deutschland wird der Bestand auf etwa 2,5 bis 4 Millionen Brutpaare geschätzt. Damit gehört das Rotkehlchen zu unseren häufigsten Brutvögeln. Der Rotkehlchenbestand in Deutschland gilt als weitgehend stabil.
Bei mir im Garten konnte ich in den letzten Jahren im Winter immer nur einzelne Vögel beobachten.

Autor:

Horst Hohmann aus Erfurt

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