Abschiebungen nach Afghanistan-----dauerhaft aussetzen!!!

Wir alle wissen und sehen täglich, was in Afghanistan passiert. Ich brauche gar nicht alles aufzuzählen. Machen Sie das Radio an oder lesen Sie Zeitungen. Immer und immer wieder steht Afghanistan im Mittelpunkt von Gewalt und Terror. Das Land wurde 2001 von der Schreckensherrschaft der Taliban zum Teil befreit. Trotzdem konnte sich das Land im Inneren bis heute leider nicht stabilisieren. Kein Wunder, dass sich die Menschen auf den Weg nach Europa und Deutschland gemacht haben. Ich möchte auch nicht in einem unsicheren Land, geprägt von Terror und Gewalt, leben.
Ich unterstütze die Forderungen einen Abschiebestopp nach Afghanistan, und zwar so lange, bis sich die Lage normalisiert und stabilisiert hat, auch wenn ich weiß, dass es lange dauern kann. In der jetzigen schwierigen Phase, in der sich das Land befindet, keine abgelehnten Asylbewerber abzuschieben, halte ich für richtig. Jedem muss klar sein, egal welche Meinung vertreten wird: Eine Abschiebung käme einem Freitod gleich, denn von 34 Provinzen sind nachweislich 31 Provinzen unsicher. Dies schrieb erst kürzlich die stellvertretende Ministerin für Flüchtlingsangelegenheiten an die Bundesregierung. Am 3. Juni las ich in der Zeitung „DIE ZEIT“ eine Stellungnahme des innenpolitischen Sprechers der Unionsfraktion im Bundestag, Herrn Stephan Mayer. „Die Union lehnt einen vollständigen Stopp der Abschiebungen nach Afghanistan ab. An der Sicherheitslage in dem Land habe sich durch den Anschlag in Kabul nichts geändert.“ Ich zitiere weiter: „Ein [...] Abschiebestopp wäre [...] ein Sieg für die Terroristen.“ Wie perfide ist das? Lieber senden wir Flüchtlinge in ein unsicheres Land zurück in den wohl möglichen Tod, nur um sagen zu können, Terroristen haben nicht gewonnen. Ist ein Menschenleben denn nichts wert? Die rot-rot-grünen Regierungsfraktionen in Thüringen, hatten zum Auftakt der letzten Landtagssitzung vor der Sommerpause eine aktuelle Stunde zu dem Thema einberufen. Thüringen hat seit 2014 keine Abschiebungen nach Afghanistan mehr durchgeführt. Bombenanschläge mit zivilen Opfern seien in Afghanistan an der Tagesordnung, dennoch halte die Bundesregierung an der Praxis der Sammelabschiebungen fest, eine Methode die ich sehr kritisiere. Abschiebungen nach Afghanistan müssen dauerhaft ausgesetzt werden.

Autor:

René Casta aus Jena

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