Fleisch in Maßen statt in Massen!

Niemand braucht und soll auf schmackhaftes gegrilltes Fleisch, wozu auch ein Bier gut schmeckt, verzichten; während der Grillsaison einen „Grillabend/tag“ auslassen und Vegetarisches auf den Rost legen fällt nicht schwer. Es hilft aber, wenn  auch bescheiden, den Fleischverbrauch zu reduzieren. Vielleicht kann damit manchmal sogar etwas gegen den Bauchumfang getan werden.
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  • Niemand braucht und soll auf schmackhaftes gegrilltes Fleisch, wozu auch ein Bier gut schmeckt, verzichten; während der Grillsaison einen „Grillabend/tag“ auslassen und Vegetarisches auf den Rost legen fällt nicht schwer. Es hilft aber, wenn auch bescheiden, den Fleischverbrauch zu reduzieren. Vielleicht kann damit manchmal sogar etwas gegen den Bauchumfang getan werden.
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Der Tierschutzverein Erfurt e. V. meldet sich zu dem Thema:

Fleisch in Maßen statt in Massen!

Katrin Göring-Eckardt, Spitzenkandidatin der Grünen für die Bundestagswahl, hat kürzlich ein Thema angeregt, das als „Aufreger der Woche“ bezeichnet werden kann und die Gemüter einiger TA-Leser in Wallung brachte.

Vielleicht war der Vorschlag, einen fleischlosen Tag pro Woche einzuführen, ein wenig unglücklich formuliert, aber sicherlich war doch ihr Hauptanliegen, den Konsumenten Verantwortung gegenüber Umwelt und Tier aufzuzeigen.

Verbieten lassen wir uns natürlich nichts mehr, so der allgemeine Tonus auf diesen Vorschlag.

Nur, was ist so schlimm daran, den Fleischkonsum etwas zu reduzieren?
Gute Gründe dafür gibt es doch hinreichend!
Die UN-Ernährungsorganisation FAO hat beispielsweise errechnet, dass Fleisch nur fünf Prozent der Energie liefert, die wir mit der Nahrung aufnehmen.
Der Aufwand für die Fleischerzeugung stellt aber eine riesige Belastung für die Umwelt dar, weil z. B. lt. FAO 15.300 Liter Wasser für die Erzeugung eines kg Rindfleisch benötigt werden.

Mit einem Pro-Kopf-Verbrauch von jährlich 86 kg Fleisch sind wir Deutschen kein gutes Vorbild. Die aktuellen Zahlen sind fatal.
Immer mehr Menschen essen immer mehr Fleisch. Seit 1971 hat sich weltweit der Fleischkonsum verdreifacht. In Ostasien, wohl als Ausdruck eines neuen Wohlstandes, hat sich innerhalb von 30 Jahren der Fleischkonsum sogar vervierfacht.

Uns als Tierschutzverein, bei weitem sind nicht alle Mitglieder Vegetarier, liegt natürlich, wie könnte es anders sein, vor allem die nachhaltige, artgerechte Haltung der Tiere am Herzen. Wir haben Probleme mit den „Mega-Mastanlagen“ und den Fischfarmen, die durch Ammoniak, Nitrate, Schwermetalle und Antibiotika Böden und Gewässer verseuchen.
Aktuell kommen bereits 18 Prozent der Treibhausemissionen aus der Tiermassenhaltung, die Unmengen von Methan freisetzt.

Umweltschützer fordern eine Reform der EU-Agrarpolitik, also das Ende der Subventionen für die Massentierhaltung! Und zwar sofort.!

Jeder muss zur Kenntnis nehmen, ein „Weiter so“ ist nicht mehr zu akzeptieren.
Ein Umdenken im Interesse der eigenen Gesundheit, des Schutzes der Umwelt und der uns anvertrauten Lebewesen ist jetzt dringend erforderlich.
Deshalb schließen wir uns der Idee von Katrin Göring-Eckardt an.
Ohne Zwang. Einfach, weil vegetarisches Essen gut schmeckt und einem gesunden Leben nachweislich zuträglich ist.

Ein vegetarischer Tag pro Woche, freiwillig und bewusst!

Ihr Tierschutzverein Erfurt.

Sprechen Sie mit uns darüber!
Gelegenheit zu Dialogen hierüber und zu anderen Themen ist auch zur regelmäßig einmal im Monat stattfindenden Gesprächsrunde zu der der Vorstand des Tierschutzvereins Erfurt e. V. einlädt.
1. Termin: Am Mittwoch dem 04.September 2013, von 15:00 bis 17:00 Uhr.

Ab Oktober 2013 jeweils am 2. Mittwoch des Monats

Ort: Geschäftsstelle des Tierschutzvereins Erfurt e. V.
Johannesstrasse 2 (Haus der Vereine)
Zum Beitrag einige Bilder.

Autor:

Ernst Dr. Woll aus Erfurt

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