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Geld wichtiger als Leben? Gerecht oder ungerecht, diskutieren sie mit!

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Ist das gerecht? In Deutschland werden Straftaten gegen das Eigentum anderer Menschen schwerer bestraft, als fahrlässige Tötung, als Vergewaltigung oder Körperverletzung. Es gab schon Urteile, in denen Vergewaltiger mit Geldstrafen davon gekommen sind. Leben, so lernt man schon in der Schule, "ist das höchste Gut". Warum macht unsere Rechtssprechung da nicht mit?

Gestern sind wieder zwei Urteile gefallen, die diese These unterstreichen: Zum einen raste der Fahrer eines Pizza-Services über einen Zebrastreifen und überfuhr dabei ein Kind. Er wurde der fahrlässigen Tötung für schuldig gesprochen. Allerdings, er muss nicht einmal seinen Führerschein abgeben. Das Leben des Kindes ist dem Gericht 4500 Euro Strafe wert, mehr nicht. Ein zweites Urteil, auch gestern gesprochen: Ein Sonneberger Diakonie-Mitarbeiter hatte rund 700.000 Euro mit Hilfe von Schecks beiseite gebracht, das ist dem Gericht immerhin drei Jahre Freiheitsentzug wert.

Nach meinem ganz persönlichen Rechtsempfinden gehören die Urteile anders herum gesprochen: Der Mann aus Halle, der immerhin das Menschenleben eines Kindes und zusätzlich das Leben der ganze Familie auf dem Gewissen hat, gehört für mich ins Gefängnis. Während der Betrüger auch mit einer Geldstrafe davon kommen könnte, wenn diese angemessen hoch ist.

Warum ist das so? Stimmt was mit meinem Rechtsempfinden nicht, stimmen die Gesetzte nicht? Diskutieren Sie mit!

http://www.bild.de/news/inland/verkehrsunfall/florian-auf-zebrastreifen-totgerast-28420146.bild.html
und

http://www.insuedthueringen.de/regional/thueringen/thuefwthuedeu/

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