Gutmensch vor dem Spiegel

Einen interessanten Nebeneffekt hat Erdogans Nazi-Analogie ja:
Dem gemeinen Gutmenschen, der gern zu jeder sich bietenden Gelegenheit die Nazikeule zückt, wird der Spiegel vorgehalten.
Plötzlich sind wir Deutschen entrüstet und empört-amüsiert über diese haltlose rhetorische Zumutung. Nun sind wir, "die Guten", auf einmal auf der anderen Seite der Anklagebank. Wie fühlt sich das an, wenn man auf einmal der Beschuldigte ist?
Wäre dies nicht eine gute Gelegenheit, das eigene Denken und Handeln zu hinterfragen?
Es ist immer leicht, Andersdenkende zu diffamieren und mit Vergleichen aus der Faschismuskiste zu betiteln. Rechtsradikale gibt es leider, und man muss sie als solche benennen. Aber eine undifferenzierte Vorverurteilung pauschal über kritisch gesonnene Mitbürger zu treffen, ist ein bisschen zuviel Erdogan.

Autor:

Rainer Javik aus Erfurt

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