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Immer wieder Frankreich

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Vor wenigen Stunden also hat es wieder einen islamistischen Anschlag auf französischem Boden gegeben, diesmal im Herzen der Hauptstadt. Das Opfer ist ein Polizist.

Seit fast eineinhalb Jahren befindet sich unser Nachbarland im Ausnahmezustand, die Hälfte der Armee patrouilliert auf den eigenen Straßen. Doch ist dadurch mehr Sicherheit entstanden? Wohlgemerkt: es wurden, beim heutigen Angriff wie auch häufig in letzter Zeit, Polizisten und Soldaten attackiert, jene also, die dergleichen verhindern sollen. Was sagt das letztlich aus? Keine Sicherheit für niemanden.

Derweil tobt Frankreichs Wahlkampf weiter. Es geht um alles oder nichts. Die Franzosen müssen sich am kommenden Sonntag entscheiden, wie ihre Zukunft aussehen soll. Ein Wahlslogan des Spitzenpolitikers Macron lautet "Wir sind auf dem Weg".

Ja, das seid ihr wirklich, liebe Nachbarn. Und wenn ihr es am Sonntag vergeigt, dann wird die Grande Nation in wenigen historischen Wimpernschlägen aus der Geschichte hinausmarschieren, ergo verschwinden. Bonsoir, Francais.

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